Gesundheit

 

Reinigung - Entgiftung - Stärkung

 

Reinigung - Entgiftung - Stärkung - Aktuelle Zusammenfassung

 

 

Fernbehandlung, auch energetische Fernausleitung,

mit Tanja und mir: bhajan-noam@gmx.de Tel.: 0160 - 30 24 929

Wir sind auf der Basis der Nächstenliebe und freiwilligen Zuwendungen tätig. Das beinhaltet, dass diejenigen, die wenig besitzen, nicht ausgeschlossen sind, und diejenigen, die genügend besitzen, andere durch ihre Zuwendung mittragen.

 

Bedenke dabei, dass Gesundheit das wertvollste Gut ist und dass heilbegnadete Menschen, die mit ihrer Gabe helfen, sie zu erhalten oder wieder zurückzugewinnen, der Menschheit ein wertvolles Geschenk machen.

 

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Unser erprobtes Konzept besteht aus den zwei Komponenten: 1) Gespräch, Anschauen, Befunderstellung. 2) Energetische Ausleitungen, die wir aus der Ferne begleiten, und die aus unserer Erfahrung 5-10 mal erfolgen sollten, auf jeden Fall bis der Körper restlos gereinigt ist. Die Abstände zwischen den einzelnen Behandlungen werden individuell abgestimmt, in der Regel einmal wöchentlich. Durch unsere ausgeprägte Gabe des Sehens erstellen wir dabei jedesmal den aktuellen Befund, nach dem wir vorgehen und Empfehlungen zu den begleitenden Maßnahmen aussprechen. 3) Die von uns individuell vorgeschlagenen reinigenden, entgiftenden, entzüdungsbeseitigenden und stärkenden Maßnahmen, zu denen eine Auswahl der unten aufgeführten Mittel gehört, wie auch eine auf jeden abgestimmte Ernährungsberatung. - Für ein tieferes Verständnis der Anwendungen, wie auch des eigenen Körpers und das Erlangen eines neuen Bewusstseins für das eigene Leben empfehle ich dringend mein Buch "LEBENSREZEPTE - Gesundheit, Weisheit, Liebe". Portofrei (D) bestellen: bhajan-noam@gmx.de

Die folgende REZEPTUR kann hier kostenlos als PDF heruntergeladen werden. Für ihre Wirksamkeit bieten wir ohne unsere persönlich abgestimmte Beratung keine Gewähr. 

Bei anhaltenden Beschwerden ersetzt sie nicht den Gang zum Heilpraktiker oder Arzt deines Vertrauen.

 

Zum kostenlosen Herunterladen:

 

REZEPTUR ZUR ALLGEMEINEN REINIGUNG, ENTGIFTUNG UND STÄRKUNG

 

1)   ZEOLITH KLINOPTILOLITH

Zeolith ist eine weiß-graue Heilerde vulkanischen Ursprungs. Sie zeichnet sich durch eine besondere Porosität aus und damit durch eine große Aufnahmefähigkeit. Zeolith ist in der Lage, alle Giftstoffe aus dem Körper zu ziehen bis hin zu Radioaktivität. Nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl bekamen die Arbeiter am Reaktor und die Kinder Zeolith und er ganze Meiler wurde in Zeolith einbetoniert. Das fein vermahlene Zeolith heißt Zeolith Klinoptilolith.
Einnahme:

Auf nüchternen Magen wenigstens eine halbe Stunde vor dem Frühstück und drei Stunden vor einer Medikamenteneinnahme (Zeolith kann die Wirkung sonst vermindern).
Rühre die Menge von etwa 2 gehäuften Teelöffeln Zeolith in eine großes Glas (250 -300 ml) mit trinkwarmem Wasser. Keinen Metallöffel verwenden, nur Holz oder Plastik. Auch während des Trinkens umrühren, da sich Zeolith schnell absetzt.
Schluckweise trinken und jeden Schluck etwas 15 Sek. im Mund bewegen, da auch eine Aufnahme über die Schleimhäute geschieht.
Danach sich ruhig noch mal hinlegen oder meditieren, sodass der Körper in Ruhe das Zeolith aufnehmen kann.
Diese Kur mindestens zehn Tage bis zu drei Wochen durchführen. Sie kann nach ein bis zwei Monaten Pause erneut durchgeführt werden
(im besonderen Fall schon nach zwei Wochen und mehrfach). Später zur allgemeinen Reinigung des Organismus zweimal im Jahr eine Zeolithkur machen.

 

BEZUG: BIOCAREGREEN

https://shop.biocaregreen.de/produkt/natur-zeolith-10-%c2%b5m-250g_direkt-im-bcg-shop/

 

2)   BIOCHLORELLA

Die Chlorellaalge ist eine Süßwasseralge. Sie unterstützt den Reinigungsprozess, der durch Zeolith eingeleitet wird.
Einnahme:

Wie alle anderen Mittel erst drei Stunden nach Zeolith einnehmen. BioChlorella gibt es zwar in Tablettenform, die rohe Pulverform ist allerdings weit wirkungsvoller und deshab empfehle ich ausschließlich diese. Man kann das Pulver in Wasser, Saft oder im Smoothie aufgelöst zu sich nehmen. 

Während der Zeolihkur drei Stunden nach der Zeolitheinnahme.

 

BEZUG: Pure Raw

 

3)   ASTAXANTHIN

Astaxanthin stammt von der mikroskopisch kleinen Alge Haematococcus pulvialis. Sie enthält eine große Menge Antioxidanzien, die den Körper von freien Radikalen reinigt. Freie Radikale erzeugen oxidativen Stress, der das Immunsystem schwächt und den Organismus in jeglicher Weise angreifbar macht.
Einnahme:
Nach Packungsangabe. In der Regel 1-3 Kapseln täglich. Dauer: 3 Packungen. Während der Zeolihkur drei Stunden nach der Zeolitheinnahme.

 

BEZUG: BioProphyl

 

DIE VIERER-EINHEIT VITAMIN D3, VITAMIN K2, VITAMIN C und MAGNESIUM

 

4)   VITAMIN D3 / VITAMIN K2

Vitamin D3 ist das Sonnen-Vitamin und wird für alle Zellfunktionen gebraucht. Außerdem wirkt es gegen entzündliche Prozesse. Der Vitamin D3-Spiegel ist bei den allermeisten Menschen zu niedrig und muss daher unbedingt angehoben werden, wenn man gesund bleiben möchte oder den Körper nach Belastungen regenerieren will.

Vitamin K2 ist eine wichtige Ergänzung zu Vitamin D3. Es gibt Präparate die beides enthalten.

Einnahme:
Ich empfehle Vitamin D3 in Tropfenform einzunehmen, wobei 1 Tropfen 1.000 Einheiten entspricht. Eine Woche täglich 20 Tropfen (20.000 Einheiten), bei sehr niedrigem Spiegel 40-50 Tropfen (40.000-50.000 Einheiten) zu oder nach einer Mahlzeit einnehmen, um den Speicher zunächst anzufüllen.
Ebenfalls eine Woche 10 Tropfen Vitamin K2 einnehmen, wenn beide Präparate getrennt sind. Sonst die oben angegebene Menge Vitamin D3/K2.
Danach für eine weitere Woche täglich 10 Tropfen Vitamin D3 und 10 Tropfen Vitamin K2 oder 10 Tropfen Vitamin D3/K2 einnehmen.
Weiterhin (in der sonnenarmen Zeit) täglich 5 Tropfen Vitamin D3 und 5 Tropfen Vitamin K2 oder 5 Tropfen Vitamin D3/K2 einnehmen.

Während der Zeolihkur drei Stunden nach der Zeolitheinnahme.

Vitamin D3 u. K2 kann der Körper am besten in Verbindung mit Vitamin C und Magnesium aufnehmen.

 

BEZUG: Robert Franz Naturwaren

 

5)   VITAMIN C

Ein natürliches Vitamin C-Präparat ist ACEROLA-Pulver. Es ist aus der Acerolakirsche hergestellte, die einen hohen Vitamin C-Gehalt aufweist.
Vitamin C wird zur Stärkung des Immunsystems und zum Zellaufbau gebraucht.
Einnahme:
Täglich die Menge von mind. 2.000 mg Vitamin C einnehmen. Dauer: Während Herbst und Winter durchgängig, sonst nach Bedarf. Während der Zeolihkur drei Stunden nach der Zeolitheinnahme.

 

BEZUG: Narayana Verlag - Bio Acerola Extrakt

 

6)   MAGNESIUM

Zur sicheren Aufnahme von Vitamin C eigenet sich die Kombination mit Magnesium (das gilt auch umgekehrt).
Einnahme:
Die normale Tagesmenge nach Packungsangabe. Dauer: Wie Vitamin C. Während der Zeolithkur drei Stunden nach der Zeolitheinnahme.

 

BEZUG: Reformhaus 
Grandelat Magnesium Chelat
     

7)   NATRON / BAKING SODA

Natron kommt in der Natur vor und wurde um 1840 entdeckt. Bald beobachtete man die reinigenden Eigenschaften des Natrons und seine Fähigkeit, Grippeerkrankungen, Erkältungen, aber auch chronische Erkrankungen schnell zum Verschwinden zu bringen. Menschen, die unter einer schlechten Gesundheit leiden und zu Erkrankungen aller Art neigen, sind gewöhnlich übersäuert, die pH-Werte ihrer Gewebe sind eher niedrig. Nehmen sie das basische Natron ein, können die überschüssigen Säuren neutralisiert werden und die Körper-pH-Werte steigen wieder an. – Der Arzt Mark Sircus erklärt in seinem Buch "Natron: Die Krebstherapie für reiche und arme Leute“ die Anwendung von Natriumhydrogencarbonat als billigstes, sicherstes und vielleicht wirkungsvollstes Krebsmedikament, das je existiert habe. Natron könne laut Dr. Sircus Krebszellen vernichten.

Genauso wirkt Natron auch entgiftend, ein basischer Körper scheidet Giftstoffe leichter aus als ein übersäuerter.

 

Eine ausführliche Beschreibung für die Einnahme von Natron:

Das natürlich vorkommende amerikanische Natron wird im Bergbau gewonnen und nicht chemisch hergestellt, dadurch ist

es magenfreundlicher als das chem. hergestellte Kaiser-Natron.
Für eine Entsäuerungskur (Basenkur) mind. 2-3 Wochen lang zunächst 1/2 dann 1 gestrichener Teelöffel auf ein Glas warmes Wasser morgens nüchtern, bei gleichzeitiger Zeolithkur abends trinken. Die Wirkung lässt sich noch optimieren, indem man

danach noch ein Glas zimmertemperiertes Wasser mit einem halben Teelöffel frischem Zitronensaft trinkt.                                  Die Natron-Dosierung kann nach Bedarf oder Verträglichkeit verringert oder vergrößert werden  

 

BEZUG: „Kaiser-Natron“ gibt es in Drogeriemärkten;

             die bessere und magenfreundlichere Variante ist
             Baking-Soda, erhältlich hier: www.english-shop.de

 

8 )   MORINGA
Moringa ist ein stärkendes Basismittel, das durchgängig eingenommen werden kann. Es enthält eine besonders harmonische Kombination an Mineralstoffen und Vitaminen, zudem eine hohen Anteil an Antioxidanzien.
Es gibt es in Tabletten und Kapselform und ebenso als reines Blattpulver.
Das Blattpulver kann man unter fast jedes Essen als zusätzliches Gewürz mischen. Ebenso kann man es in Smoothies mischen.
Tabletten/Kapseln nach Packungsangabe einnehmen (kann nicht überdosiert werden, also nach Gefühl und Körperreaktion).
Bei MoringaGarden Teneriffa gibt es Moringa auch in flüssiger Form (gemeint ist nicht das Öl), die ich bevorzuge.
Moringa ist ein täglicher Dauerbegleiter, der alle Vorzüge einer Heilpflanze in sich trägt, zusätzlich den Appetit reguliert, wach hält und dich mit seiner grünen Kraft durchströmt.
Während der Zeolihkur drei Stunden nach der Zeolitheinnahme.
ZU MORINGA gibt es ein sehr informatives Video auf Youtube, Titel: Moringa, ein Engel in Pflanzengestalt

VIDEO: https://www.youtube.com/watch?v=tXG4CDj3jNY&t=7s
Bezugsqueelle für das beste Moringa: MoringaGarden Teneriffa

 

BEZUG: Moringa Garden Teneriffa

9)   INGWER

Ein ganz wichtiges Heilgewürz ist die Ingwerwurzel (entzündungshemmend, entgiftend, belebend), die man am besten frisch gerieben der Mahlzeit oder dem Smoothie beimischt. 1-2 Esslöffel pro Tag (Vata-Typen weniger wegen Austrocknen).

 

BEZUG: Bioladen, Reformhaus, Biostand auf dem Wochenmarkt

 

10)   MEERRETTICH

Meerrettich esse ich schon die ganze Zeit täglich!

Er wird wegen seines Gehalts an natürlichem Antibiotikum (Allyl-Isithiocyanat) sehr geschätzt, das gegen Bakterien, Viren und Pilze wirkt.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass ein in Meerrettich enthaltenes Enzym namens Meerrettich-Peroxidase (horseradish peroxidase) erfolgreich Graphenoxid abbauen kann.
In der Zusammenfassung der Studie heißt es: „In Gegenwart geringer Konzentrationen von Wasserstoffperoxid (∼40 μM) katalysierte HRP die Oxidation von Graphenoxid, was zur Bildung von Löchern in seiner Grundebene führte. Im gleichen Analysezeitraum konnte HRP chemisch reduziertes Graphenoxid (RGO) nicht oxidieren.“ Es scheint, dass die Meerrettich-Peroxidase auf Graphenoxid wirkt, allerdings nicht auf reduziertes Graphenoxid.

Studienlink: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21344859/

 

BEZUG: Entweder frisch aus dem Garten, vom Markt oder Tafel-Meerrettich im Bioladen/Reformhaus im Kühlberreich im Glas von der Firma "Zwergenwiese"

 

11)   BÄRLAUCH

Bärlauch ist ein Rundumreinigungs-, Entgiftungs- und Stärkungsmittel und hält negative Schwingungen fern. Frisch im Frühjahr gesammelt oder ganzjährig als Pesto kann er täglich zur Gesundheit beitragen.

 

BEZUG: Bioladen, Reformhaus oder frisch manchmal auf dem Wochenmarkt

 

12)   GEWÜRZ-NELKE

Gewürz-Nelke wirkt antiseptisch und entzündungshemmend. Sie vertreibt alle Keime und Parasiten.
Einnahme:
Abends vorm Schlafengehen (aber auch jederzeit tagsüber) eine Prise Nelkenpulver (bio) in den Mund nehmen und mit Speichel vermengt 10-15 Min. bewegen (auch wie Ölziehen). Danach schlucken. Es reinigt die Zähne, schützt das Zahnfleisch und räumt im Magen-Darmtrakt auf. Zur täglichen Gewohnheit machen.
Man kann sich auch eine Mischung aus einer Prise Nelkenpulver plus jeweils einer guten Messerspitze Kurkuma, Zeolith und Rügener Kreide machen und sie in gleicher Weise verwenden, wie vorweg beschrieben (dient überwiegend dem Zahnschutz, genauso aber auch Magen und Darm und somit dem gesamten Organismus).

 

BEZUG: Bioladen, Reformhaus (Gewürzabteilung)

 

13)   OLIVENBLATTEXTRAKT (flüssig)

     Wirkt:

  1. antioxidativ
  2. antibakteriell
  3. antiviral (gegen Herpes simplex)
  4. antimykotisch
  5. antiparasitär
  6. entzündungshemmend
  7. immunstärkend

Einnahme: als Kur 1-2 mal am Tag 5ml ( es ist ein Messbecher dabei); Zeit: nach Bedarf und Gefühl

 

BEZUG: SinoPlaSan Olivenblattextrakt Natura (nicht das gesüßte!) 100ml

https://sinoplasan.de/alle-produkte/pflanzenextrakte/olivenblattextrakt/44/olivenblattextrakt-natura-100ml

 

14)   KURKUMA

Als Gewürz reichlich ins Essen und in Smoothies machen. Und regelmäßig als GOLDENE MILCH trinken.

  • Entzündungskiller: Kurkuma wirkt antientzündlich und antioxdativ. Verantwortlich für die heilende Wirkung, ist der Inhaltsstoff Curcumin, der u.a. die Enzyme Zyklooxygenase, Lipoxygenase und proinflammatorische Zytokine hemmt. So wirkt die Gelbwurz gegen allerlei Krankheitsbilder: von Arthrose, über Hautentzündungen bis Erkältung. 

  • Regeneration: Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass die entzündungshemmende Wirkung von Kurkuma die Muskelregeneration beschleunigt und gut ist für die Gesundheit der Gefäße.
  • Gut für die Atemwege: Außerdem konnte bei einer Kurkuma eine Schutzfunktion bei vielen Atemwegserkrankungen nachgewiesen werden – was möglicherweise auf das stark entzündungshemmende und antioxidative Potential des Curcumins zurückzuführen ist.

  • Darmschmeichler: Kurkuma kann Entzündungen im Darm verhindern und damit sogar zur Prävention von Darmkrebs beitragen. So wird das Gewürz nicht nur bei chronischen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn eingesetzt, sondern auch zur Behandlung des Reizdarmsyndroms.

  • Besänftiger: Überhaupt ist das Gewürz für seine verdauungsfördernde Wirkung bekannt, da die Inhaltsstoffe die Leber anregen, mehr Gallensäuren auszuschütten, die die Nahrungsfette binden und sie verdaulich macht. Dadurch hilft Kurkuma auch bei Blähungen und Völlegefühl.

  • Für das Gehirn: Da das Gewürz die Ablagerung von bestimmten Eiweißkomplexen im Gehirn, die zu Alzheimer führen könnten, unterbindet, soll es zudem auch Alzheimer vorbeugen.
  • Krebshemmer: Kurkuma soll zudem die Tumorbildung verhindern können und demnach krebsvorbeugend wirken. Forscher  der Universitäten Jena, Frankfurt und Kiel haben bei Laborversuchen krebshemmende Eigenschaften festgestellt.

GOLDENE MILCH - Das einfachste Rezept: In ein Glas warme Pflanzenmilch (Hafer, Dinkel, Reis, Mandel) einen gestrichenen

Teelöffel Kurkumapulver und eine Prise schwarzen Pfeffer tun und mit einer Gabel kräftig umrühren. Zum Süßen kann man etwas Honig hinzutun. Gut ist auch, 1-3 Teelöffel Acerola-Pulver unterzurühren.

Für Smoothies am besten frische Wurzeln benutzen.

 

BEZUG: Als frische Wurzeln oder Pulver im Bioladen und Reformhaus

 

15)   WERMUT - Artemisia annua Pulver

Der Einjährige Beifuß, wie die Artemisia annua genannt wird, ist eine der ältesten und bewährten Pflanzen mit zahlreichen gesundheitsfördernden Wirk- und Inhaltsstoffen. Er war das erste Heil-und Räucherkraut, von dem man Überreste in alten, während der Eiszeit bewohnten Höhlen fand. Beifuß reinigt unser Blut, unseren Darm und die inneren Organe. Er schützt uns vor Erkältungskrankheiten, Grippe, Entzündungen und jeglichen Keimen. Er kann bei Würmer- und Parasitenbefall, bei Borreliose und Infektionen aller Art helfen. Diese Heilpflanze hält unser Immunsystem in Schwung. Außerdem kann er sogar Erkrankungen wie Alzheimer und Demenz entgegenwirken. Das heute bekannteste Einsatzgebiet ist die Malaria-Krankheit, bei der sie effektiv wirken kann. Weil es bei der Malaria um die Sprengung eisenlastiger Zellen im Körper geht, hat man inzwischen erforscht, dass dies auch bei Krebszellen möglich ist. Denn von Krebs befallene Zellen enthalten ebenfalls große Einlagerungen an Eisen. Der namhafte Wissenschaftler und Krebsforscher Professor Dr. Thomas Efferth bezeichnete die Artemisia annua als "Kronjuwel der TCM-Schatzkammer“.

Einnahme: täglich 1 Teelöffel in Smoothies, Säfte oder ins Essen mischen; noch besser: in den Mund nehmen und gut einspeicheln.

 

BEZUG: www.MoringaGarden.eu

Vorteil: Hier wächst er ganz natürlich zwischen den Moringabäumen.

 

16)   HONIG

Schon Hippokrates schätzte seine medizinische Wirkung. Er enthält wertvolle Enzyme, Mineralstoffe und Vitamine in einer besonderen Konstellation, dass er den Körper sowohl enorm stärkt und wappnet, wie mit Sonnenkraft durchflutet und seine Abwehrkräfte stählt. Er hat neben vielem anderen eine hervorragende antibakterielle Wirkung. Gekauft werde sollte nur hochwertiger biologischer Honig. Die besten Sorten sind Heidehonig und an aller erster Stelle Edelkastanienhonig.

Honig darf nicht erwärmt werden, sonst verliert er seine guten Eigenschaft und ist ein bloßes Süßungmittel.

Zusätzlich empfehle ich Blütenpollen (täglich 1-3 Teelöffel)

 

BEZUG: Direkt bei einem guten biologisch wirtschaftenden Imker oder im Bioladen und Reformhaus

 

17)   SESAMMUS (TAHIN) / MANDELMUS

Gibt dem Körper viele lebenswichtige Mineralstoffe. Kann zeitweise sogar als alleinige Nahrung dienen.

 

BEZUG: Bioladen und Reformhaus. Die Firma PERL'AMANDE stellt beides in Rohkostqualität her.

 

18)   SALZBAD - Eine wichtige begleitende Maßnahme

Bekannt ist, dass Salzbäder mit natürlichem Meersalz Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Akne zu heilen vermögen. Sie desinfizieren Entzündungen an der Hautoberfläche aber auch in der Tiefe. Es ist deshalb eine wesentliche Erkenntnis, dass Salzbäder - und auch Salzwickel bei lokaler Anwendung - über die Haut durch erzeugte Mehrdurchblutung einen generellen Reinigungsprozess im gesamten Körper anregen. Bei regelmäßiger Anwendung können so Schlacken und Giftstoffe aus tiefsten Schichten herausgezogen und beseitigt werden.

 

Anwendung (eine ausführliche Beschreibung):

 

Ein Salzbad für deine Gesundheit
 
Bereits im alten Griechenland und Ägypten wurde das Baden in Salzwasser zu gesundheitlichen Zwecken gepflegt. Bekannt ist, dass Salzbäder mit natürlichem Meersalz Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Akne zu heilen vermögen. Sie desinfizieren Entzündungen an der Hautoberfläche aber auch in der Tiefe. Es ist deshalb eine wesentliche Erkenntnis, dass Salzbäder - und auch Salzwickel bei lokaler Anwendung - über die Haut durch erzeugte Mehrdurchblutung einen generellen Reinigungsprozess im gesamten Körper anregen. Bei regelmäßiger Anwendung können so Schlacken und Giftstoffe aus tiefsten Schichten herausgezogen und beseitigt werden.
 
Wasser mit einem hohen Salzgehalt, wie wir es zum Beispiel im Toten Meer vorfinden, wirkt anregend auf die Zellregeneration und vitalisierend auf Nerven- und Hautzellen. Es wird aus genannten Gründen auch bei Rheuma, Schuppenflechte und muskulären Verspannungen empfohlen. Salzbäder senken den Blutdruck und erhöhen die Pulsfrequenz. Damit erfährt zugleich auch das Lymphsystem vermehrt Anregung, also unser großes Reinigungs- und Immun“organ“ wird belebt.  Atemwegs- und Wirbelsäulenerkrankungen sowie Gelenkserkrankungen, Frauenleiden und Durchblutungsstörungen sind weitere Indikationen für Salzbäder.
 
Eine Badekur ist am wirksamsten mit etwa ein bis zwei Vollbädern pro Woche über einen zunächst angedachten Zeitraum von drei bis sechs Wochen. Hierzu benutzt man naturbelassenes Meersalz. Für ein Vollbad werden pro Liter 10 bis 35 Gramm Salz benötigt, um dem Originalgehalt von ungefähr 1-3,5% im natürlichen Meer gleichzukommen. Das entspricht pro Bad etwa 1 1/2 bis 5 Kilogramm Salz. Wie bei allem empfehle ich auch hier, dass jeder seine individuelle Dosierung mit der Zeit herausfindet. Man kann auch durchaus erst mit 500 Gramm oder 1 Kilo beginnen.
 
Die Wassertemperatur sollte bei etwa 37° Celsius liegen. Vor dem Besteigen der Wanne wird das Salz durch Umrühren gut aufgelöst. Die Badedauer beträgt anfangs nicht mehr als 10 bis 15 Minuten. Sie kann mit der Zeit langsam auf 20 bis 30 Minuten gesteigert werden. Nach dem Bad wird die Haut nur abgetupft oder das Wasser mit den Händen abgestreift. Danach ist es für den Prozess wichtig, sich zur Entspannung leicht zugedeckt ins Bett zu legen. Da ein Salzbad den Körper mehr beansprucht als ein normales Vollbad, sollte man bei niedrigem Blutdruck langsam aufstehen. Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen müssen zuvor ihren Arzt befragen. Bei besonders trockener Haut kann der Körper nach dem Bad mit einem Pflegeöl behandelt werden. Bei Neurodermitis nicht länger als 10 Minuten im Salzbad bleiben, da sich andernfalls die Symptome verschlechtern können.

 

 

EIN DREIKLANG DER REINIGUNG, ENTGIFTUNG UND STÄRKUNG: Brennessel, Spitzwegerich, Löwenzahn

 

19)   BRENNESSEL

Brennessel elektrisiert mit ihrer grünen Kraft und lädt den ganzen Körper und das Energiesystem auf. Dazu sollte man sie allerdings roh essen, frisch gepflückt in den Mund! Keine Angst vorm Verbrennen, das geht ganz einfach: Pflücke die oberen zarten Blätter in dem du sie nur von unten anfässt (dort sind keine Brennhaare) und falte sie mehrfach nach innen zusammen. Dann beiße einfach auf das Kügelchen und iss es mit Genuss. Nach etwa zehn Blättern wirst du die Wirkung spüren. Du fühlst dich mit grüner Lebenskraft durchtränkt und energetisiert. Die Samen der Brennessel haben eine ähnliche Wirkung. Die gesamte Pflanze hat eine besonders heilsame Wirkung auf die Beckenorgane.

 

BEZUG: aus der Natur oder als Pflazensaft im Reformhaus von der Firma Schoenenberger

 

20)   SPITZWEGERICH

Spitzwegerich (genauso auch der Breitwegerich) gilt als die Mutter der Heilkräuter. Wie die Brennesseln wächst er fast überall und ist äußerlich wie innerlich angewandt ein äußerst hilfreicher Begleiter des Menschen. Äußerlich desinfiziert er Wunden und heilt sie "wie mit einer Goldnadel genäht" (Kneipp) zusammen. Dazu ein oder zwei frische Blätter klein kauen und den Brei auf die Wunde geben und wirken lassen. Innerlich wirkt er stärkend und heilend besonders auf die Lunge, doch ebenso auf den gesamten Organismus. Auch hier ist der frische Verzehr vorrangig zu empfehlen, von der Wiese in den Mund. Besonders die Samen des Breitwegerich sind sehr nahrhaft und wurden früher mit in den Brotteig gerührt.

 

BEZUG: aus der Natur oder als Pflazensaft im Reformhaus von der Firma Schoenenberger

 

21)   LÖWENZAHN

Der Löwenzahn, Blätter wie Wurzeln, ist mit seinen Bitterstoffen eine wunderbare Anregung für Leber und Galle, darüber hinaus wirkt er harntreibend und dient, frisch gestochen als Salat auf den Tisch serviert, als Frühjahrskur Nummer eins. Löwenzahn, Brennessel und Spitzwegerich sind für mich ein Dreiklang der Gesundheitsförderung.

 

BEZUG: aus der Natur oder als Pflazensaft im Reformhaus von der Firma Schoenenberger

 

22)   EUKALYPTUS als ätherisches Öl

Eukalyptus ist eines der intensivst wirkenden antiseptischen Mittel. Das ätherische Öl hat einen stark desinfizierenden, antibakteriellen, keimtötenden Effekt und stärkt das Immunsystem. Es wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd, fiebersenkend, durchblutungsfördernd und raumluftreinigend. Es hilft bei Erschöpfung und Konzentrationsschwierigkeiten durch seine aktivierenden und erfrischenden Eigenschaften. Ebenso hat Eukalyptusöl eine starke energetisch reinigende und harmonisierende Kraft. Bis zu einem gewissen Grad schützt vor störenden Schwingungen und Strahlungen und schleust bereits aufgenommene negative Energien aus.

Anwendung äußerlich: In der Duftlampe für die Raumreinigung Einen Tropfen auf die Hand geben, zwischen den Händen verreiben und ebenso die Arme damit einreiben, wirkt antiseptisch und zieht störende Energien aus den Körper; man kann auch zusätzlich die Fußsohlen und Beine einreiben (stets nur sehr wenig verwenden). Bei Kopfschmerzen und für einen klaren Geist einen Torpfen auf die Stirn und die Schläfen verteilen oder in den Nacken einmassieren. 

Anwendung innerlich: Einen ganz kleinen Tropfen (am besten etwas verdünnt) auf die Zunge geben und lange einspeicheln; entweder nur im Mund behalten und über die Schleimhäute wirken lassen oder danach runterschlucken und so auch auf den Magen und Darmtrakt mit einbeziehen.

 

BEZUG: von der Firma Bergland im Bioladen und Reformhaus

 

23)   MSM
MSM ist organisch gebundener Schwefel – Methylsulfonylmethan. Schwefelmangel ist weit verbreitet. Wer aufgrund einer ungeeigneten Ernährungsweise zu wenig Schwefel zu sich nimmt, kann unter folgenden Symptomen leiden: Gelenkbeschwerden, Probleme mit der Leber, Durchblutungsstörungen, Niedergeschlagenheit, Ängste, stumpfes Haar, fahle Haut, grauer Star, brüchige Fingernägel, schlaffes Bindegewebe und vieles mehr. MSM kann eine solche Mangelsituation beheben und den Körper mit dem dringend benötigten Schwefel versorgen.

Schwefel ist ein unverzichtbarer Bestandteil vieler körpereigener Stoffe. Aus schwefelhaltigen Aminosäuren wird (gemeinsam mit anderen Aminosäuren) unser körpereigenes Eiweiß aufgebaut. Wird der Organismus mit MSM versorgt, können aktive Enzyme und perfekte Eiweiße gebildet werden.

 

Dosierung: MSM ½-1 TL 1-2 x pro Tag in einem großen Glas warmem Wasser aufgelöst trinken.

 

BEZUG: https://www.narayana-verlag.de


MSM - Ausführlich
MSM ist organisch gebundener Schwefel und ein natürliches Produkt. Schwefel gehört neben Kalzium, Kalium, Magnesium, Natrium und Phosphor zu den am häufigsten vertretenen und gebrauchten Baustoffen im Körper. Nach Kalzium und Phosphor steht er als Mineralstoff an dritter Stelle.

 

Gleich vorweg: MSM ist kein Medikament im üblichen Sinn, sondern ein Nahrungsergänzungsmittel, das etwas Zeit braucht, bis seine Wirkung spürbar wird. Sie kann sich innerhalb weniger Tage entfalten, manchmal stellt sie sich aber erst allmählich nach einigen Wochen ein. Habe also bitte Geduld, wenn du nicht sofort eine Verbesserung deiner Beschwerden spürst. Eventuell musst du die Dosierung deinem Körper anpassen, beginne aber stets mit kleinen Dosen und steigere sie langsam. Ein mittleres Maß ist ein TL in einem Glas Wasser 1-2 mal täglich. – Die tägliche Nahrungsergänzung mit MSM ist ohne Nebenwirkungen und sicher; Überschüsse werden einfach ausgeschieden. In der ersten Zeit der Einnahme ist es möglich, dass es zu Magen-Darm-Irritationen mit Gasbildung oder häufigerem Stuhlgang kommt, ebenso wie zu Müdigkeit, Kopfweh oder Hautausschlägen mit Hautjucken als Entgiftungsreaktionen des Organismus. In solchen Fällen ist es ratsam, MSM kurzzeitig abzusetzen, bis sich das Geschehen beruhigt hat; danach solltest du die Einzeldosis etwas geringer halten und die Tagesration auf mehrere Einzelgaben verteilen. Je stärker jedoch die auftretenden Entgiftungssymptome sind, desto mehr Giftstoffe befinden sich in deinem Körper und umso mehr und länger brauchst du MSM zur Entgiftung.

 

Jede Zelle braucht Schwefel: Organischer Schwefel ist ein wichtiges Grundelement im menschlichen Stoffwechsel und wird für folgende Funktionen benötigt:

 

- Aufbau des Kollagens in Bindegewebe, Knochen, Knorpeln und Sehnen;
- Bildung von Keratin für Nägel, Haare und Haut;
- Proteinstoffwechsel;
- Unterstützung der Leber bei ihren Entgiftungsaufgaben;
- Eliminierung freier Radikale;
- Verbesserung der Durchlässigkeit der Zellmembranen;
- Verbesserte Nähstoffaufnahme in die Zellen und Abtransport von Schlacken aus den Zellen;
- Verstärkung der Wirkung von Vitaminen, Mineralien und anderen Nährstoffen;
- Energieproduktion in den Zellen, bei der Blutzucker zu Energie umgewandelt wird;
- Fähigkeit des Körpers zur Insulinherstellung;
- Regelung des Prostaglandin-Stoffwechsels und der Bildung von Antikörpern und Immunkomplexen;
- Abwehr von Infektionen;
- Versorgung der Gelenke mit biologisch aktivem Schwefel;
- Reduzierung des Knorpelabbaus;
- Regeneration des Knorpelgewebes;
- Aktivierung von Vitamin C sowie den Vitaminen des B-Komplexes Biotin, Pantothensäure und Thiamin (B1);
- Fettaufnahme und Fettverdauung (unterstützt die Leber bei der Synthese von Cholin, verhindert Fettleber);
- Wirkt mit den B-Vitaminen und Vitamin C zusammen auf den Körperstoffwechsel;
- Gesunde Gehirnfunktion durch Erhaltung des Sauerstoff-Gleichgewichts, Erhöhung der Durchblutung; beides führt zu einer   

   besseren Konzentration.

 

Wirksamkeit: Dank seiner chemischen Struktur und biologischen Aktivität besitzt MSM besondere Eigenschaften. Der im Körper freigesetzte Schwefel bildet die Substanzen Kollagen und Keratin als Hauptbestandteile von Haaren und Nägeln. Kollagen ist der Grundstoff des Bindegewebes, das den Geweben Form gibt, aber auch bedeutend für die Übertragung von Bioinformation ist. Das macht MSM lebenswichtig für den gesamten Organismus: Schwefelbindungen formen flexible Strukturen zwischen den Zellen und dem umliegenden Bindegewebe, bei Schwefelmangel verliert sich die Elastizität der Zellen und ihrer Membranen. Es gelangen dann weniger Nährstoffe und Sauerstoff in die Zellen hinein und weniger Abfallstoffe können sie verlassen. Das vermindert auf Dauer die Vitalität des Körpers, er wird anfälliger für Erkrankungen, insbesondere auch für degenerative, chronische Krankheiten. MSM ist eins der stärksten Entgiftungsmittel, indem es eine optimale Durchlässigkeit der Zellmembranen herstellt und sie so zur bestmöglichen Ausscheidung befähigt. Andrerseits werden die Zellen dadurch befähigt, vermehrt Sauerstoff aufzunehmen. Entgiftung und vermehrte Sauerstoffaufnahme ist der beste Zellschutz.

 

Entzündungshemmung und Schmerzlinderung: Dr. Franz Liebke schreibt in seinem Buch ‚MSM – eine Super Substanz der Natur’: „Entzündungs- und Schmerzhemmung besitzen viele Gemeinsamkeiten im Stoffwechsel. Dies ist unter anderem daran erkennbar, dass die meisten klassischen Schmerzmittel zugleich als Entzündungshemmer bezeichnet werden und wirken. Indem MSM schmerzlindernd wirkt, entfaltet es oft auf gleiche Weise seine entzündungshemmenden Eigenschaften. Unabhängig davon wirkt es jedoch auch gezielt entzündungshemmend“. Entsprechende Forschungen kommen zu folgenden Ergebnissen:

 

- MSM verbessert die Wirkung körpereigener entzündungshemmender Hormone (zum Beispiel von Kortison) und optimiert deren

   Entzündungen hemmendes Potential am verletzten und geschwollenen Gewebe;
- MSM wirkt abschwellend über Bindung und Abtransport von Gewebsflüssigkeit;
- MSM unterdrückt bei Verletzungen und Entzündungen die übermäßige Bildung so genannter „Fibroblasten“, die zu starker

  Schwellung führen. Diese sind unter anderem für die Narbenbildung zuständig. Exzessive Stimulation von Fibroblasten führt

  zur Entstehung von Narbenwucherungen"

 

Weitere Indikationen: Aufgrund seiner überragenden und viel-fältigen Wirkungsweise auf den menschlichen Organismus kann MSM bei vielen Störungen und sogenannten Zivilisationskrankheiten im Verbund mit anderen Mitteln eingesetzt werden:

 

- Arthrose und Arthritis
- Fibromyalgie
- Rückenschmerzen
- Bandscheibenprobleme
- Schleimbeutelentzündung
- Sehnenscheidenentzündung
- Karpaltunnelsyndrom
- Autoimmunerkrankungen
- Sklerodermie
- Verdauungsbeschwerden
- Kopfschmerzen
- Allergien
- Depression
- Verschiedene Krebsarten
- Nieren- und Blasenentzündungen

 

Weiterführende Literatur: Dr. Frank Liebke, MSM – eine Super Substanz der Natur, VAK.

 

 

ZULETZT DIE FRUCHT, DIE FAST ALLES ANDERE ERSETZEN KANN

 

24)   DER APFEL

 

Mit Äpfeln bin ich aufgewachsen wie heutige Kinder mit Gummibärchen und Smarties. Ich glaube, ich habe in meinem Leben mehr Äpfel gegessen wie jeder andere Mensch. Mein Vater hatte eine Obstplantage mit überwiegend Apfelanbau, aber auch sämtliche Obstsorten bis hin zu Pfirsichen und Aprikosen wuchsen auf unserem Grundstück. Wenn meine Großmutter irgendwelche Beschwerden im Magen oder Darm hatte, rieb sie sich einen oder zwei Äpfel und alles war wieder gut. Dieses Bild hat sich mir tief eingeprägt und ich praktiziere es bis heute.

 

Für unsere Vorfahren, die Germanen und Kelten, war der Apfel ein Symbol für Unsterblichkeit. Die glückselige Insel Avalon hat ihren Namensursprung vom Apfel. Für die Germanen war das Jenseits ein paradiesischer Apfelgarten. Deshalb war für sie die bibliche Geschichte vom Pardies und dem Apfel der Sünde unannehmbar. “An apple a day keeps the doctor away” lautet ein altes englisches Sprichwort. Ein Apfel enthält bis zu 30 verschiedene Vitamine und etwa ebenso viele Mineralstoffe und Spurenelemente. Wichtige Vitamine im Apfel sind unter anderem Provitamin A, Vitamin B1, B2 und B6, sehr viel Vitamin C, Vitamin E sowie Niacin und Folsäure. Bis zu 70 Prozent der Vitamine im Apfel befinden sich in der Schale oder unmittelbar darunter: Die Schale eines Apfels enthält je nach Sorte etwa 5 bis 35 Milligramm Vitamin C. Daher sollte man Äpfel vor dem Essen nicht schälen. In der Schale befinden sich außerdem noch viel Eisen, Magnesium, ungesättigte Fette und bioaktive Substanzen.

 

Das im Apfel enthaltene Pektin senkt den Cholesterinspiegel und schwemmt Schadstoffe aus dem Körper. Katechine, die zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen, sorgen dafür, dass Apfelesser weniger an Bronchial und Lungenkrankheiten leiden. Flavonoide und Carotinoide schützen die Zellen vor freien Radikalen und senken das Krebsrisiko. Die Fruchtsäure des Apfels zerstört Bakterien im Mund und verhindert die Bildung von Zahnstein. Regelmäßiger Apfelverzehr regt zudem die Fettverbrennung an.

 

In der Traditionellen Chinesischen Medizin heißt es: Der Apfel wirkt kühlend, entgiftend, darmreinigend, senkt hohe Blutfettwerte, erfrischt die Leber, befeuchtet die Lunge und hilft bei Kopfschmerzen.

 

Als längerfristige Kur: Reibe täglich dir einmal oder mehrmals je nach Größe 1 bis soviel wie du willst Äpfel mit einer feinen Reibe - am besten mit einer Glasreibe -, lasse das Geriebene vor dem Verzehr etwas stehen, bis es leicht bräunlich wird (wegen der Pektinbildung). Nimm die erste Portion am besten auf nüchternen Magen. Du wirst schon bald die positive Wirkung spüren.  

 

BEZUG: Am besten aus den eigenen Garten!  Wer sie kaufen muss, beachte: Äpfel aus konventionellem Anbau sind das mit am meisten gespritzte Obst, deshalb nur beim Biobauern direkt oder auf dem Markt bzw. im Bioladen kaufen.

 

 

Darüber hinaus hält Gottes reiche Natur noch vieles andere für uns bereit. Diese Sammlung ist eine Kernauswahl, die individuell ergänzt werden kann. Es gilt wie bei allem seine eigenen Erfahrungen zu machen und dann allmählich den Erfahrungshorizont auszuweiten. Ich hoffe, diese Anregungen dienen zu deinem Segen und zu deiner dauerhaften Gesundheit.

 

Natürlich können die genannten Kräuter, wenn keine andere Möglichkeit besteht, auch als Tees oder besser noch als Pflanzensäfte (Schoenenberger, Reformhaus) genommen werden. Doch auf Dauer kann die Naturfrische durch nichts ersetzt werden.

 

 

*****

 

 

Drei Qi Gong-Übungen zur Stärkung und Ausweitung des eigenen Energiefeldes, für Kraftgewinn, zum Schutz und zur Zentrierung

 

"OM AAH HUM" -

Eine energievolle Meditationsübung tibetischer Lamas

 

Diese Meditationsübung lädt dich mit kraftvollen Energien auf. Praktiziere sie täglich.

 

Vorbereitung:

 

Beginne mit einem Lockern deines Körpers durch ausgiebiges Dehnen und ein Ausschütteln deiner Arme und Beine.
Du kannst auch in folgender Reihenfolge deine Meridiane ausklopfen und währenddessen tief durchatmen:

Mit der linken Hand am rechten Arm die Außenseite aufwärts und die Innenseite abwärts (mehrfach);

mit der rechten Hand am linken Arm die Außenseite aufwärts und die Innenseite abwärts (mehrfach);

mit beiden Händen am rechten Bein die Außenseite abwärts und die Innenseite aufwärts (mehrfach);

mit beiden Händen am linken Bein die Außenseite abwärts und die Innenseite aufwärts (mehrfach). -

Klopfe danach noch mit weichen Fäusten dein Brustbein (Thymusdrüse), während du tief durchatmest;

klopfe ebenso mit beiden Handrücken im Wechsel deinen Kreuzbeinbereich.

Jetzt bist du gut vorbereitet.

 

Die Übung:

 

Position: Die Übung wird im Stehen durchgeführt. Die Füße stehen schulterbreit und die Knie sind locker, das Becken ist unten leicht nach vorne gekippt (das bringt dich aus den Hohlkreuz raus).

 

Lege die Hände vor deinem Herzen zum Namasté zusammen und nimm einen tiefen Einatem zum Herzchakra/Anahata. Töne aus dem Herzraum heraus ein kraftvolles OM.

 

Lenke den nächsten tiefen Einatem zu Manipura/Solarplexuschakra, strecke dabei deine Arme weit geöffneten über den Kopf, richte dein Gesicht nach oben und töne ein kraftvolles AAH aus Manipura heraus.

 

Nimm die Arme abwärts und die Handinnenflächen parallel zum Boden gerichtet. Atme kraftvoll in dein Wurzelchakra/Muladhara und und töne ein tiefes HUM.

 

Fahre so fort, solange es dir gut tut (3-5 Minuten). Lege zum Abschluss beide Hände auf dein Herz, bleibe noch etwas stehen und spüre die angeregten Energien in deinem Körper.

 

© 2021 Text und Fotos: Bhajan Noam

 

Fernbehandlung, auch energetische Fernausleitung,

mit Tanja und mir: bhajan-noam@gmx.de Tel.: 0160 - 30 24 929

 

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SANKT BLASIUS, der vor allem Übel schützt

 

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DAZU AUCH MEINE BUCHEMPFEHLUNG

 

Aus der Einleitung:

"Jede Krankheit basiert auf einem Mangelzustand. Unabhängig vom Namen einer Krankheit gibt es bestimmte Mangelzustände, die fast jeder hat und die als Grundlage zur Gesundung behoben werden müssen. Darüber hinaus gibt es Mittel, die individuell ergänzend eingesetzt werden können. Es geht in diesem Buch nicht um fertige Rezepte, sondern um ein breites Spektrum an Angeboten, mit dem jeder selbst an sich forschen kann. Jeder Körper ist verschieden und reagiert anders. Es geht um Eigenverantwortlichkeit. Es geht darum, die eigenen Bedürfnisse wieder spüren zu lernen. Aber es werden Mittel und ganzheitliche Betrachtungsweisen an die Hand gegeben, die eine Basis zur Gesundwerdung erschaffen, aus der man Zuversicht schöpfen kann, um dann mit neu gestärktem Mut weiterzugehen."

 

Themen: Motivation – Dein Körper – Wasser – Atmung – Vegane Ernährung - Grüne Hausapotheke (Nahrungsergänzungsmittel, Vitamine, Mineralstoffe, Kräuter und Kräuterextrakte; alle Bezugsquellen) – Basische Ernährung – Säfte – Entschlackung - Köstliche vegane Rezepte – Fußreflexzonen-Massage – Hormondrüsen – Atemübungen – Energieübungen – Meditationen – Wahre Menschwerdung – Gelungene Partnerschaft – Medizinische Studien – Bücherempfehlungen u.v.m.

 

 

 

Fünfte erweiterte Auflage direkt bei mir portofrei bestellbar. Jetzt 290 Seiten, farbig bebildert; 30 €. 

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Mitverbreiter wie Heilpraktiker, Therapeuten, Gesundheitsberater, Yogalehrer u.a. erhalten 10 Bücher für je 24,- € plus ein kosteloses Exemplar ebenfalls portofrei. (Bei Versand ins Ausland anteilmäßige Gebühr)

 

LEBENSREZEPTE. Ein Vortrag mit dem lustigen Titel "Die fünf Ent-en“.
Es geht dabei umd die Ent-Wörter: Ent-stressen, Ent-säuern, Ent-giften,

Ent-zündungen beseitigen und Ent-halten von schädigenden Eigenschaften

und negativem Denken. 

Diese fünf "Ent-en" sind die Voraussetzung für eine starke Gesundheit.

 

 

 

Ein Salzbad für deine Gesundheit

 

Bereits im alten Griechenland und Ägypten wurde das Baden in Salzwasser zu gesundheitlichen Zwecken gepflegt. Bekannt ist, dass Salzbäder mit natürlichem Meersalz Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Akne zu heilen vermögen. Sie desinfizieren Entzündungen an der Hautoberfläche aber auch in der Tiefe. Es ist deshalb eine wesentliche Erkenntnis, dass Salzbäder - und auch Salzwickel bei lokaler Anwendung - über die Haut durch erzeugte Mehrdurchblutung einen generellen Reinigungsprozess im gesamten Körper anregen. Bei regelmäßiger Anwendung können so Schlacken und Giftstoffe aus tiefsten Schichten herausgezogen und beseitigt werden.

 

Wasser mit einem hohen Salzgehalt, wie wir es zum Beispiel im Toten Meer vorfinden, wirkt anregend auf die Zellregeneration und vitalisierend auf Nerven- und Hautzellen. Es wird aus genannten Gründen auch bei Rheuma, Schuppenflechte und muskulären Verspannungen empfohlen. Salzbäder senken den Blutdruck und erhöhen die Pulsfrequenz. Damit erfährt zugleich auch das Lymphsystem vermehrt Anregung, also unser großes Reinigungs- und Immun“organ“ wird belebt.  Atemwegs- und Wirbelsäulenerkrankungen sowie Gelenkserkrankungen, Frauenleiden und Durchblutungsstörungen sind weitere Indikationen für Salzbäder.

 

Eine Badekur ist am wirksamsten mit etwa ein bis zwei Vollbädern pro Woche über einen zunächst angedachten Zeitraum von drei bis sechs Wochen. Hierzu benutzt man naturbelassenes Meersalz. Für ein Vollbad werden pro Liter 10 bis 35 Gramm Salz benötigt, um dem Originalgehalt von ungefähr 1-3,5% im natürlichen Meer gleichzukommen. Das entspricht pro Bad etwa 1 1/2 bis 5 Kilogramm Salz. Wie bei allem empfehle ich auch hier, dass jeder seine individuelle Dosierung mit der Zeit herausfindet. Man kann auch durchaus erst mit 500 Gramm oder 1 Kilo beginnen.

 

Die Wassertemperatur sollte bei etwa 37° Celsius liegen. Vor dem Besteigen der Wanne wird das Salz durch Umrühren gut aufgelöst. Die Badedauer beträgt anfangs nicht mehr als 10 bis 15 Minuten. Sie kann mit der Zeit langsam auf 20 bis 30 Minuten gesteigert werden. Nach dem Bad wird die Haut nur abgetupft oder das Wasser mit den Händen abgestreift. Danach ist es für den Prozess wichtig, sich zur Entspannung leicht zugedeckt ins Bett zu legen. Da ein Salzbad den Körper mehr beansprucht als ein normales Vollbad, sollte man bei niedrigem Blutdruck langsam aufstehen. Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen müssen zuvor ihren Arzt befragen. Bei besonders trockener Haut kann der Körper nach dem Bad mit einem Pflegeöl behandelt werden. Bei Neurodermitis nicht länger als 10 Minuten im Salzbad bleiben, da sich andernfalls die Symptome verschlechtern können.

 

 

 

WASSER TRINKEN

Wir bekommen normalerweise immer nur die 30%-Erde gezeigt. Dies ist die 70%-Erde. 70 % der Erdoberfläche sind Wasser, genau wie der Wassergehalt in unserem Körper. Die Erde ist ein Wasser-Planet. Wir haben einen Wasser-Körper. Genügend Wasser trinken nicht vergessen! Wasser ist das Transportmittel für alle Nährstoffe und das Abtransportmittel für die Ausscheidung der Schlackenstoffe. Unsere Bandscheiben bestehen sogar aus 85% Wasser. Die meisten Wirbelsäulen- und auch Gelenkprobleme haben oft mit jahrelanger Unterversorgung mit Wasser zu tun. Ebenso die entzündlichen Prozesse und vieles andere. Siehe auch weiter unten: Ischias, Hexenschuss, Arthrose.

 

 

SONNENBADEN

 

Mein Südfenster hoch über den Dächern der Altstadt ohne Fremdeinblick ist ein hervorragender Platz zum stundenlangen Sonnenbaden auch im Januar. Lasst Sonne an euren ganzen Körper, wann immer ihr könnt. Gerade im Winter ist das Vitamin-D-Tanken so besonders wichtig. Im Schwarzwald konnte ich heute auf einer Wiese trotz gefrorenem Boden mit bloßem Oberkörper eine ¾ Stunde in der Sonne sitzen. Ich fror kein bisschen, im Gegenteil, es liefen wonnige Schauer durch alle meine Zellen. Und dabei habe ich etwas vom Gras gelernt. Das Gras rings um mich strotzte nur so vor Kraft. Jeder Halm trotzt Wind und Wetter und erfüllt einfach nur seine Aufgabe, ein kraftvoller grüner Grashalm zu sein. Man kann sogar auf ihn treten, er richtet sich sofort wieder auf, weil er ohne Zweifel zu 100 Prozent das ist, was er ist und dort steht, wo er hingehört.

 

 

 

SAFT-SAISON

 

Gemüse- und Obstsaft hat das ganz Jahr Saison. Es gibt nichts besseres für dauerhafte Gesundheit. Tipp: Verarbeite das Gemüse nicht direkt aus dem Kühlschrank; lass es zuvor sich auf Zimmertemperatur erwärmen, dann ist der Saft bekömmlicher; kalter Saft raubt dem Körper Energie; trinke in langsamen Schlucken, genieße!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ZEOLITH-KUR - Für deine Gesundheit wichtiger denn je!
 
Mache mehrmals jährlich eine 2-3wöchige Kur mit Zeolith. Diese Heilerde vulkanischen Ursprungs befreit deinen Körper von allen Giften, Schwermetallen bis hin zu radioaktiver Strahlung. Reinigt den Darm und entlastet die Leber. Einnahme: 2 gehäufte TL in 250 ml warmem Wasser verrühren (kein Metallöffel) und in langsamen Schlucken trinken. Immer etwas im Mund behalten, da Zeolith auch über die Schleimhaut aufgenommen wird. Morgens eine Stunde vor einer Mahlzeit und drei Stunden vor einer Medikamenteinennahme.
 
 
Wissenschaftliche Studie: Zeolith (Klinoptilolith)
 
Klinoptilolith gehört zur Gruppe der Zeolith-Minerale, die häufig in Vulkangebieten zu finden sind. Zeolithe weisen ein mikroporöses Gerüst aus sich abwechselnden [SiO4]- und [AlO4]-Tetra­edern auf. Daraus ergibt sich eine Struktur mit Hohlräumen, vergleichbar einem mineralischen Schwamm. Durch die zahlreichen Poren und Kanäle verfügen Zeolith-Minerale über eine enorm große innere Oberfläche und können Moleküle adsorbieren, die einen kleineren Durchmesser besitzen als die Porenöffnungen. Da Zeolithe eine anionische Gerüstladung aufweisen, nehmen sie zum elektrischen Ladungsausgleich Alkali- und Erdalkali-Ionen auf.
 
Siliziummineralien und ihre Wirkungen zur Erhaltung
und Wiederherstellung der Gesundheit 
von Prof. em. Prof. Dr. med. habil. Karl Hecht 

 
• Systemische Umweltschadfaktorenwirkung auf den Menschen beachten
• Mit Schubladendenken sind Umweltprobleme nicht zu lösen
• Siliziummineralien und Gesundheit. Warum wird das älteste Heilmittel der Menschheit von der modernen deutschen Medizin   missachtet?
• Internationaler wissenschaftlicher Erkenntnisstand: Ohne SiO2 ist kein Wachstum, keine Gesundheit, keine Lebensqualität möglich.
• Silikate wie Montmorillonit und Klinoptilolith-Zeolith sind die besten Ausleitwirkstoffe zur Entfernung von Schadstoffen aus dem menschlichen Körper.
 
In den letzten fünf Jahrzehnten wurden die Natursilikate Klinoptilolith-Zeolith und Montmorillonit für die Gesundheit der Menschheit erschlossen. Russland, Japan, Kroatien und China sind führend. Beispiele für Ausleitung von Radionukliden aus dem menschlichen Körper mit dem SiO2-reichen Natur-Klinoptilolith-Zeolith und Montmorillonit.
 
1. Japan1945 nach Abwurf der Atombomben
2. Tschernobyl/Ukraine 1984 nach Atomreaktor-Katastrophe Freisetzung von Caesium 137 Strontium 90
Der explodierte Atomreaktor in Tschernobyl wurde mit dem SiO2-reichen Klinoptiloith-Zeolith „eingesargt“.
 
Schadstoffe blockieren gewöhnlich die Aufnahme von nützlichen, dringend vom Menschen benötigten Mineralien. An den Stellen, an denen z. B. Na+, Mg++, Ca++, K+ und andere derartige Mineralien im Körper „andocken“ sollen, verwehren die unfreiwillig aufgenommen Schadstoffe diese Möglichkeit. Somit ist die Einnahme der verschiedensten Mineralien völlig nutzlos. Sie verlassen ohne Wirkung wieder den Körper. Der Natur-Klinoptilolith-Zeolith hat die Eigenschaft, die Schadstoffe auszuleiten und die Andockstellen an den menschlichen Zellen für die dringend benötigten Mineralien frei zu machen. Der Natur-Klinoptilolith-Zeolith hat für die Medizin hoch zu schätzende, unverzichtbare Wirkeigenschaften.
 
Natur-Klinoptilolith-Zeolith sichert die Aufnahme von Mineralien durch vorherige Ausleitung der im Organismus befindlichen Schadstoffe
 
Die vollständige Studie von Dr. med. Karl Hecht, Professor für Neurophysiologie, ist als PDF runterladbar: http://www.rainer-bartosch.de/Froximun/Studien/Siliziummineralien_und_Gesundheit_Prof._Hecht.pdf
 
 
 

ROHKOST MACHT DIE MUSKELN GESCHMEIDIGER

Wenn du dich längere Zeit überwiegend (je nach Konstitutionstyp) mit Rohkost ernährst, am besten nach der Methode des Intermittierenden Fastens, wirst du bemerken, dass deine Muskulatur fast wie von alleine geschmeidiger wird. Der Grund hierfür ist, dass eine Rohkosternährung die Muskulatur entschlackt und damit die Verhärtungen, die aus angesammelten Schlackenstoffen bestehen, sich allmählich auflösen. Mit regelmäßiger Yogapraxis kann sich dieser Prozess noch rascher vollziehen. Muskelkater wird zum Fremdwort, denn Muskelkater entsteht nur in Muskulatur, in der sich Schlackenstoffe angesammelt haben. Der Milchsäureprozess, der in verschlackter Muskulatur durch kräftige Bewegung inganggesetzt wird und der die Muskeln reinigt, wird von uns als Schmerz, als sog. Muskelkater empfunden. Das kann bei gereinigter Muskulatur nicht mehr geschehen.

 

 

 

ADAPTOGENE PFLANZEN BEI STRESS

 

Bei Adaptogenen handelt sich um eine einzigartige Klasse an Heilpflanzen. Sie helfen den Körper ins Gleichgewicht zu bringen, zu erneuern und zu schützen. Mit ihrer Hilfe kann er auf jegliche Einwirkung wie auch auf Stressauslöser richtig reagieren. Sie tragen so zu einer Normalisierung der Körperfunktionen bei. Chronischer Langzeitstress ist schlecht für unsere Gesundheit. Adaptogene erhöhen die Stressresistenz des Körpers.

 

Unser Körper setzt als Reaktion auf Stress das Hormon Cortisol frei. Ein anhaltender hoher Cortisolspiegel sowie chronischer Stress können jedes System im Körper beeinträchtigen, einschließlich unserer Schilddrüse und den Nebennieren. Cortisol gilt auch als Alterungshormon. Steigt der Cortisolspiegel an, erleben wir eine „Kampf-oder -Flucht“-Reaktion. Unser sympathisches Nervensystem sowie unsere Nebennieren werden dadurch stimuliert. Da sich der Körper zwischen Kampf oder Flucht entscheiden muss, geraten andere Körperfunktionen wie das Verdauungssystem in den Hintergrund. In diesem Fall werden Stoffe im Verdauungssystem nur noch vermindert freigesetzt. Gleichzeitig steigt der Blutdruck an. Läuft alles normal, reagieren unser Körper und unser Gehirn richtig auf diese Stressoren und gleichen den Cortisolspiegel aus, unser Körper kehrt in seinen Normalzustand zurück.

 

Auf folgende Punkte ist zu achten:

• Gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und Erholung, ein aktiver Lebenswandel, Zeit zur Reflektion (z.B. ein Tagebuch führen) sowie soziale Kontakte pflegen, können dabei helfen, sich vor chronischem Stress zu schützen, der unsere Lebensqualität erheblich beeinträchtigen kann.

• Die Einnahme von Adaptogenen kann uns widerstandsfähiger gegen die schädlichen Auswirkungen von chronischem Stress machen und unseren Körper vor ständig hohen Cortisolwerten schützen.

• Adaptogene Kräuter, die uns helfen können, uns vor den Auswirkungen von chronischem Stress zu schützen, sind u.a. Panax Ginseng, Tulsi, Ashwagandha, Astragaluswurzel, Süßholzwurzel, Rhodiola Rosea und Cordyceps.

 

 

 

SEKUNDÄRE PFLANZENSTOFFE (Phytamine)

 

Sekundäre Pflanzenstoffe werden im naturheilkundlichen Bereich auch als Phytamine bezeichnet. Sie haben einen hohen Stellenwert für unsere Gesundheit. Bis heute sind unter anderem folgende Wirkungen bekannt (mit Pflanzenbeispielen):

 

1) Senkung des Blutdrucks: Polyphenole – Granatapfel
2) Therapie der Herzinsuffizienz: Cardenolide – Digtalis, Weißdorn
3) verhindert Thrombosen: Sulfide – Zwiebeln, Knoblauch, Lauch
4) Regulierung des Blutzuckerspiegels: Phytin – Getreide
5) Förderung der Verdauung: Polyphenole – viele Gewürze (Fenchel, Anis, Kümmel)
6) Bekämpfung von Bakterien: Phenolsäuren – in Früchten
7) Anregung des Immunsystems: Polysaccharide – Getreide, Kartoffeln
8) Entzündungshemmend: Saponine – Hülsenfrüchte, Hafer; Flavonoide – fast alle Pflanzen
9) Senkung des Cholesterins: Phytosterine – fast alle Planzen, saponinhaltige Pflanzen
10) Hemmung der Krebsentstehung: Carotinoide – Möhre, Spinat, Paprika, Orangen; Polyphenole – Walnuss, Mango, Granatapfel
11) antioxidativ: Flavonoide – fast alle Pflanzen
12) hormonähnliche Wirkung: Phytohormone, Phytoöstrogene – Soja, Hopfen, Rotklee

 

 

 

INTERVALLFASTEN

 

Der goldene Weg gesund zu bleiben oder schnell wieder gesund zu werden

 

Als Fasten bezeichnet man den zeitweisen Verzicht auf (bestimmte) Speisen, Getränke oder Genussmittel. Beim Intervallfasten, auch intermittierendes Fasten genannt, geht es nur um den Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme. In der Literatur werden dazu verschiedene Methoden aufgeführt.

 

An dieser Stelle möchte ich zunächst zwei Punkte aus meiner Sicht deutlich machen:

 

1) Essen ist keine Methode, auch wenn Methoden für manche Menschen hilfreich sein mögen, so wäre es doch ein Gewinn, es als einen ganz wesentlicher Teil unseres Lebens zu betrachten und damit als ein lebendiges Geschehen. Essen sollte für einen bewussten Menschen nicht ein Akt des Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe Zufügens sein, um seinen Tag gut über die Runden zu bringen. Jede Mahlzeit darf eine Insel im Tagesgeschehen sein und sollte entsprechend mit ganzer Aufmerksamkeit und auch Dankbarkeit als eine heilige Handlung zelebriert werden. Man kann z.B. ein Gebet oder einen Segen über seinen Teller sprechen oder denken. Wer eher wissenschaftlich als religiös veranlagt ist, sollte sich die Forschungen des Biophysikers Fritz-Albert Popp vor Augen führen, der die Entdeckung des russischen Wissenschaftlers Alexander Gurwitsch neu aufgriff und nachwies, dass alles organische Leben Licht, Biophotonen, ausstrahlt. Und er vermutete, dass Biophotonen den Zellen zur Kommunikation dienen. In der jüdischen Tradition kennt man seit Jahrtausenden das „Erwecken der Lichtfunken“ in allen Wesen und Dingen durch aufmerksame Hinwendung und Gebet. Es sind zwar auch die zuvor genannten Stoffe, die uns nähren, doch viel mehr ist es das Licht, die Energie, die wir mit unserem bewussten Willen in uns selbst, wie z.B. auch in unserer Mahlzeit erwecken können und die allem eine ganz andere Qualität verleiht.

 

2) Fasten ist herbei für mich nicht der treffende Ausdruck, es ist auch keine Diät, die in der Regel einen vorübergehenden Charakter hat. Für mich ist es eine Ernährungsweise, eine weise Ernährungsform. Eine kultivierte Ernährungsform, die sowohl dem Körper wie den Zutaten der Speisen eine große Wertschätzung entgegenbringt. Es handelt sich, wenn man so will, um ein Ritual, dass man in seinen Tagesrhythmus lebendig integriert, weil man nach einiger Zeit des Ausprobierens spürt, dass es ganzheitlich guttut, das es körperlich gesünder, vitaler, kraftvoller, seelisch ausgeglichener und geistig wacher macht. Im Grunde ist es tatsächlich eine Rückkehr zu einem uns innewohnenden natürlichen Rhythmus. Wenn ich diese Ernährungsform dennoch methodisch klingend „6:18 Ernährung“ benenne, so sollen Zahlen nur dem Beginnenden eine kleine Erinnerung sein.

 

Die 6:18 Ernährung

 

Diese besagt in knappen Worten (im Gegensatz zu dem langen aber notwendigen Vorwort), dass du innerhalb von 6 Stunden, oder auch weniger oder etwas mehr, zwei Mahlzeiten zu dir nimmst und in den übrigen 18 Stunden nichts isst sondern nur (wie während der ganzen Zeit) ausreichend Wasser trinkst. Das entlastet die Verdauungsorgane, lässt sie die zugeführte Nahrung wesentlich besser verstoffwechseln und es bilden sich keine ungünstigen Gärungen im Darm, wie es bei Überfüllung der Fall ist.

 

Vorausgesetzt du ernährst dich dabei biologisch und vegan mit viel Obst und Rohkostanteil, verzehrst keinen Weizen und Weizenprodukte, Zucker und alle Produkte, die Zucker enthalten, hast du gänzlich gestrichen, Kohlenhydrate hast du reduziert, du lebst körperbewusst mit Bewegung und Ruhephasen im richtigen Maß, hast dir ein erfüllendes und freudvolles Leben geschaffen, kannst deiner Berufung folgen und lebst in einer harmonischen Beziehung, dann brauchst du dir um Krankheit oder Vitalitätsmangel keine Gedanken zu machen.

 

Die Zeiten kannst du dir frei nach deinem persönlichen Lebensstil und -rhythmus einrichten.

 

Mir ist bewusst, dass es für viele Menschen einen Entwicklungsweg oder -prozess darstellt, den jeder auf seine ganz individuelle Weise, doch mit stetig wachsendem Feingefühl für sich selbst, gehen und durchleben muss. Wie ich keinem Menschen den Veganismus aufzwingen würde, sondern sagen würde, probiere es einmal 14 Tage aus und spüre, wie du dich danach fühlst, so würde ich es auch hierbei machen. Probiere es aus und schau, wie du dich fühlst. Stimme es dann auf dich ab. Ein radikaler Wechsel ist nur selten gut und förderlich. Gehe langsam, mit Bewusstsein und Wertschätzung dir selbst gegenüber in diese Richtung.

 

 

Ergänzend dazu eine alte Pyramiden-Inschrift für Kranke und Gesunde

 

Ratschlag für Kranke: Faste und trinke Wasser, nichts sonst. Zwinge dir bei natürlicher Appetitlosigkeit kein Essen auf. Appetitlosigkeit oder mangelndes Hungergefühl sind eine Selbstheilreaktion des Körpers. Ausreichend Wasser trinken ist eine Reinigung für alle Gewebe. Faste, wenn es der Körper signalisiert und solange, wie er es signalisiert.

Ratschlag für Gesunde: Die meisten Menschen überfüllen sich beim Essen. Ein Viertel ist für das Leben des Menschen, drei Viertel sind für das Leben der Ärzte. Das gilt auch für Kinder. Kinder besitzen meist noch ihren natürlichen Instinkt, müssen oft aber widernatürlich den Ängsten der Eltern folgen. (Frei übertragen)

 

Buchempfehlung: "Warum nur die Natur uns heilen kann" von Dr. Dr. Karl J. Probst.
Um die tieferen körperlichen Geschehnisse und Zusammenhänge zu verstehen und die jeweilige Wirkung richtiger und falscher Ernährung logisch nachvollziehen zu können, ist dieses Buch des Forschers, Naturwissenschaftlers und Arztes unerlässlich.

 

 

 

WASSER SOLLTE AN ERSTER STELLE AUF DEINER GESUNDHEITSLISTE STEHEN

 

Der menschliche Körper besteht zu 70% aus Wasser. Deshalb ist es wichtig, dass du genügend Flüssigkeit zu dir nimmst. Und zwar Wasser! Bekommt der Körper zu wenig Wasser, muss er Wasser aus dem Knorpelgewebe entspeichern. Bandscheibenvorfälle und Gelenkserkrankungen sind ein deutliches Zeichen, dass der Körper über viele Jahre zu wenig Wasser bekommen hat. Du musst deine Flüssigkeitsräume wieder anfüllen und dann gefüllt lassen.

 

Eine weitere Funktion des Wassers ist die Entgiftung und Entschlackung des Körpers. Was der Staubsauger für deine Wohnung ist, ist das Wasser in deinem Körper. Es hat die Eigenschaft, Schlacken an sich zu binden und mit hinaus zu tragen.

 

Innerhalb des Körpers, wie auch innerhalb der Zellen wird Wasser gebraucht, damit die Stoffe frei beweglich sind und sich gegenseitig als Reaktionspartner finden. Bestimmte Stoffe – z.B. bei der Verdauung – können nur über die Hydrolyse (Lösung durch Wasser) aufgeschlüsselt werden. Ist kein Wasser vorhanden, können sie nicht aufgespalten werden und der Organismus kann sie nicht verwenden. So werden sie entweder unbenutzt abgelagert oder wieder ausgeschieden.

 

Die alten Chinesen sagen, dass im Darm die Gesundheit sitzt. Bei vielen ist er jedoch sehr verschlackt, weil das Verzehrte zu lange im Darm bleibt. Das führt zu giftigen Fäulnisprodukten, die vom Körper aufgenommen werden und ihn auf Dauer krank machen. Bei zu wenig Flüssigkeitszufuhr resorbiert der Darm mehr Wasser als er über die Nahrung erhält, er muss es dem Körpergewebe entziehen. Mangelnde Ausscheidung ist unter anderem eine Folge von zu wenig trinken. Nur mit genügend Flüssigkeit hältst du den Darm aktiv.

 

Die meisten degenerativen Erscheinungen wie frühzeitige Alterung, Bandscheiben- und Gelenkbeschwerden und entzündliche Prozesse entstehen in erster Linie durch Wassermangel. Du kannst nicht erwarten, gesund zu werden, wenn du den Körper nicht mit der notwendigen Flüssigkeit versorgst. Der Körper kann für alle seine Funktionen nur Wasser verwenden, alle anderen Flüssigkeiten brauchen zusätzliches Wasser, weil sie eine dehydrierende Eigenschaft besitzen.

 

Äußerlich angewendet dient Wasser nicht nur zu deiner physischen Reinigung, es reinigt dich auch energetisch, indem es alles Störende, Disharmonische, Unlebendige aus deinem Körper und Energiefeld herauszieht und beseitigt. Wasche deine Hände direkt nachdem du morgens aufgewacht bist. In der Nacht im Tiefschlaf verlässt die Seele deinen Körper und es können alle mögliche Energien eindringen, die du vielleicht gar nicht bemerkst, die dich auf Dauer aber krank machen können. Während kaltes Wasser über deine Hände und Arme fließt, verlassen diese Energien deinen Körper und er nimmt die Frische und Lebendigkeit des Wassers in sich auf. Alleine dieses kleine Ritual, wenn du es mit Bewusstheit durchführst, kann wesentlich zu deiner Gesundheit beitragen.

 

Reinige ebenfalls vor jeder Mahlzeit deine Hände. Spritze Dir mit deinem Händen auch etwas Wasser in die Aura, das harmonisiert und reinigt energetisch. Deine Mahlzeit sollte heilig sein, nährendes Prana, das du mit reinem Körper und friedvollem Geist in Dankbarkeit entgegennimmst. Erkunde für dich die lebensspendende Kraft des Wassers und nutze sie bei jeder Gelegenheit. Die Griechen und Römer hatten einen kultivierten Umgang mit Wasser, im Judentum hat es einen hohen Stellenwert und Pfarrer Kneipp hat vieles über die sanfte Heilkraft des Wassers geschrieben. In Indien wird dem Bad im Ganges göttlicher Segen, körperliches Wohlergehen und die Befreiung von allem Krankmachenden zugesprochen.

 

 

 

ISCHIAS

 


Schmerzzustände, die im Wurzel- und Versorgungsbereich des Nervus Ischiadicus auftreten, nennt man Ischialgie (umgangssprachlich Ischias) bzw. Lumboischialgie (wenn zusätzlich Schmerzen im Bereich der Lendenwirbel bestehen).

 

Der Nervus Ischiadicus ist der größte und dickste Nerv des menschlichen Körpers. Er entspringt dem Plexus sacralis und seine Fasern kommen aus den Wirbelsegmenten L4 bis S3, das heißt aus dem unteren Lendenbereich und dem Kreuzbein. Die Wurzeln des Ischiasnerven vereinigen sich in der Beckengürtelmuskulatur zu einem fingerdicken Strang, der vereinfacht gesagt unter dem großen Gesäßmuskel entlang des Biceps, des zweiköpfigen hinteren Oberschenkelmuskels, abwärts verläuft. Er teilt sich in zwei Äste, den Tibialis und den Fibularis. Diese beiden Hauptäste versorgen ab der Kniekehle Unterschenkel und Fuß. Es gibt neben den motorischen auch sensible Anteile.

 

Die Ursachen für eine Ischialgie können degenerativer Natur sein: Bandscheibenvorfall und Spinalkanalstenose, eine Einengung der Nervenaustrittsbahn im Wirbelbereich. Nicht-degenerative Ursachen sind Neuropathien, Borreliose, Herpes zoster (Gürtelrose),
rheumatische Entzündungen, Tumore, Zysten. Weitere Ursachen sind angespannte und verhärtete Muskulatur sowie Verklebungen der Faszien. – Die häufigste Ursache sind Vorfälle der beiden unteren Bandscheiben zwischen Kreuzbein und 5. Lendenwirbel und zwischen 5. und 4. Lendenwirbel.

 

Bandscheibenbedingte Ischiasbeschwerden werden begünstigt durch: Mangelnde körperliche Bewegung (sitzende Tätigkeit ohne Ausgleich), Übergewicht, Abnutzungserscheinungen der Wirbelsäule, Schwerarbeit, Fehlbelastungen, Fehlhaltung, Stress.

Die Symptome der Ischialgie sind ein ziehender oder reißender Schmerz, der vom Gesäß ins hintere Bein ausstrahlt, Taubheitsgefühl (häufig in den Zehen); in schweren Fällen Lähmungserscheinungen, Störungen beim Entleeren der Blase, auch Inkontinenz, Potenzstörungen beim Mann.

 

Ähnlich wie der Lumbago haben auch Ischiasbeschwerden eine lange Vorgeschichte. Durch die oben genannten begünstigenden Faktoren haben sich über Jahre die entsprechenden Muskeln verhärtet und verkürzt, was mit einer Verklebung der Faszien einhergeht. Die Folgen davon sind ein verstärkter Druck auf die Bandscheiben und ein Einengen der Spinalnerven. Zusätzlich erfährt der Ischiasnerv in seinem Verlauf Druck durch das verspannte Muskelgewebe bzw. Irritation durch Verklebungen.

 

Was ist zu tun? Im akuten Fall hilft sanfte gezielt und kunstvoll ausgeübte Manuelle Therapie (Massage und passive Dehnungen), Wärmeanwendungen (wenn keine Entzündung vorliegt), Fußreflexzoen-Massage Stufenlagerung zum Entlasten, sanfte aktive Dehnübungen unter anfänglicher individueller Anleitung eines guten Yogalehrers oder Körpertherapeuten, Atemübungen, die den unteren Rücken betonen, denn das Zwerchfell endet mit seinem hinteren Zipfel am zweituntersten Lendenwirbel, wir können also tief in den Rücken atmen und ihm so einerseits Weite geben und ihn andrerseits mit vitalisierendem Prana versorgen. Eine weitere Hilfe ist genügend zu trinken. MSM (organisch gebundener Schwefel) hilft besonders bei entzündlichen Prozessen; ebenso Vitamin D3 in Verbindung mit Vitamin K2, Magnesium und Vitamin C. Wie immer geht es aber vor allem darum, ein Bewusstsein für den eigenen Körper zu entwickeln und dieses mehr und mehr zu vertiefen. Und nicht minder geht es um unser Selbstwertgefühl.

 

Wer sich schätzt, überschätzt sich nicht und überfordert sich nicht.

 

 

 

HEXENSCHUSS

 

Hexenschuss (Lumbago) ist alles andere als ein unerklärbares Mysterium. Wenn man das glaubt und die Zusammenhänge nicht kennt, kann man nicht echte Abhilfe schaffen. Tatsache ist: Einem Hexenschuss geht in den allermeisten Fällen ein zumindest leichter Bandscheibenvorfall voraus oder er geht mit ihm einher. In jedem Fall findet ein plötzlich verstärkter Druck auf die Spinalnerven (die Nerven, die zwischen zwei Wirbeln austreten) statt, deren Austrittsbahnen in der Regel schon zuvor durch Muskelverkürzung im Rückenstreckerbereich eingeengt waren. Deshalb wird der Lumbago auch durch eine ruckartige Bewegung beim Heben, Bücken oder Drehen des Rumpfes ausgelöst. In seltenen Fällen kann auch eine Entzündung oder ein Tumor vorliegen und eine mögliche Ursache sein.

 

Ein geschmeidiger Mensch mit entspannter Rückenmuskulatur bekommt keinen Lumbago. Wenn aber vornehmlich die kleinen Rückenstrecker, die von Querfortsatz zu Querfortsatz der einzelnen Wirbel verlaufen, sich durch langanhaltende Spannung verkürzt haben, können sie beim Beugen und Drehen des Rumpfes nicht nachgeben und so findet der oben beschrieben Druck auf die Spinalnerven statt.

 

WICHTIG: Dieser Druck löst einen Schutzmechanismus aus, bei dem sich die Rückenmuskeln anspannen, um den Wirbelsäulenbereich zu versteifen und ihn so an weiterer Bewegung zu hindern. Was wir beim Lumbago also erleben ist eigentlich eine fürsorgliche Reaktion des Körpers, um sich selbst vor weiterer Verletzung zu bewahren.

 

Die einfachste und schnell wirkende Hilfe ist Wärme, innerlich wie äußerlich. Eine erste Hilfe ist, dass man einen Liter heißes Wasser trinkt. Das wärmt nicht nur von innen heraus, sondern füllt auch die Bandscheiben, die zu einem hohen Prozentsatz aus Wasser bestehen, auf und macht so die Spinalnerven wieder frei. Von außen kann man z.B. mit einer heißen Rolle (Beschreibungen dazu gibt es auf youtube) recht einfach und schnell die beteiligten Rückenmuskeln wieder entkrampfen. Begleitend ist auch Fußreflexzonen-Massage sehr hilfreich.

 

Wichtiges Wissen zu Hexenschuss und Bandscheibenvorfällen und auch Gelenkerkrankungen: Wer unter diesen Problemen leidet, hat über Jahre hinweg zu wenig getrunken. Der Darm braucht für den Verdauungsprozess viel Flüssigkeit. Erhält er sie nicht, nimmt er sie sich aus dem Körper z.B. aus den Bandscheiben, aus den Gelenken usw.

 

Fazit: Das Entstehen eines Lumbago hat in der Regel eine längere Vorgeschichte und ist keineswegs geheimnisvoll, denn es lässt sich sehr einfach physiologisch erklären. Es können natürlich immer auch psychische Komponenten mitspielen. Anspannung im Rücken bedeutet, dass man sich zuviel Verantwortung auflädt. Ein Unmaß an Verantwortung lädt sich nur jemand auf, der Minderwertigkeitskomplexe hat und glaubt, sich immer und überall beweisen zu müssen. Yoga und Meditation können auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene sowohl vorbeugen wie lindern und heilen, indem sie einerseits den Menschen nach und nach auf den Selbsterkenntnisweg bringen und andererseits seinen Körper bewusster, beweglicher und geschmeidiger werden lassen.

 

 

 

ARTHROSE

 

Bei Arthrose handelt es sich um eine entweder im Anfangsstadium befindliche oder mehr oder weniger fortgeschrittene Zerstörung des Knorpelgewebes eines oder mehrerer Gelenke. Zunächst gilt es zu unterscheiden, ob die Ursache der Arthrose mechanischer Natur ist, ob sie hormonelle Ursachen hat oder ob sie Folge einer Entzündung (Arthritis) ist. Nicht selten wird Arthritis mit Arthrose verwechselt oder mit ihr gleichgesetzt. Beide Krankheitsbilder können aber auch miteinander einhergehen. Eine Arthritis kann nach und nach das Gelenk zerstören und eine Arthrose kann zu einem entzündlichen Prozess führen. In selteneren Fällen können auch Unfälle mit Gelenkverletzungen eine Ursache sein. Bei einer Behandlung muss individuell vorgegangen werden.

 

Fast pauschal kann man sagen, wie ich es in mehreren Artikeln schon getan habe, dass zumindest begleitend ein Wassermangel im Körper besteht. Für die Verdauung und die Verstoffwechselung wie für andere Prozesse braucht der Körper ausreichend Flüssigkeit. Steht sie nicht zur Verfügung, entzieht er sie z.B. den Gelenken und den wasserreichen Bandscheiben. Infolgedessen können die Bandscheiben abflachen und es entstehen Ischiasprobleme u. ä. und den Gelenken fehlt die Synovialflüssigkeit (Gelenkschmiere), sodass Knorpel auf Knorpel zu reiben beginnt. Das führt zu einer allmählichen Zerstörung, die sich sehr schmerzhaft auswirken kann.

 

Auf hormonelle Ursachen werde ich hier nicht eingehen, da sie den Händen des Arztes oder Heilpraktikers überlassen bleiben.

Die häufigsten Ursachen einer Arthrose neben dem Wassermangel sind eine langfristige Überbelastung der Gelenke, aber auch Unterbelastung gepaart mit Bewegungsmangel. Mit dem Geschehen einher geht immer eine Verkürzung der die Gelenke umgebenden Muskulatur. Jede Form von Gelenken wird durch zwei Gruppen von Muskeln bewegt: Von den Beugern und von den Streckern. Beuger und Strecker arbeiten stets gemeinsam. Übt die eine Gruppe die Bewegungsfunktion aus, hat die andere Gruppe eine Haltefunktion. Das ist ein ständiges Wechselspiel.

 

Sowohl durch übermäßige Belastung wie durch mangelnde Bewegung verkürzen sich mit der Zeit die Muskeln. Viele Menschen haben sich auch im Laufe ihres Lebens unbewusst bestimmte Bewegungsmuster angewöhnt, die zu Spannungen führen, und jede Spannung führt auf Dauer zur Verkürzung und Verhärtung und damit Unflexibilität des Muskelgewebes. Sind die Beuger verkürzt, sind immer auch die Strecker verkürzt. Es gibt nicht den Fall, dass eine Gruppe verändert ist und die andere normal geblieben ist. Das bedeutet aber für das Gelenk, dass beide Kräfte gemeinsam (verkürzte Beuger und verkürzte Strecker) Druck ausüben – bei jeder Bewegung und nach und nach sogar in der Ruhephase. Knorpelgewebe beginnt auf Knorpelgewebe zu reiben. Normalerweise besteht kein Kontakt, weil hier die Gelenkschmiere als Schutzfilm dient. Der erhöht Druck führt aber zum Kontakt und damit zu einer fortschreitenden Zerstörung.

 

Wenn wir unsere Haut z.B. durch einen Schnitt verletzen, wird das Hautgewebe beim Heilungsprozess durch das festere darunterliegende Bindegewebe ersetzt, was dann später das sog. Narbengewebe ist. Beim Knorpel ist es ähnlich. Das verletzte Knorpelgewebe wird nicht durch gleiches Gewebe ersetzt, sondern der Körper baut das härtere Knochengewebe ein. Ab diesem Zeitpunkt steigern sich sowohl der Zerstörungsprozess wie auch die Schmerzen.

 

Bewegungsmangel führt zu einer geringeren Produktion der Gelenkschmiere, die in der Gelenkkapsel gebildet wird. So kann es auch bei Bewegungsmangel plus Wassermangel und verkürzten Muskeln zur Arthrose kommen. Da bei den meisten Menschen ernährungsbedingt auch noch eine gelenkzerstörende Übersäuerung hinzukommt, muss der Heilungsansatz breit gefächert sein. Das, womit jeder sofort und eigenständig beginnen kann, ist genügend zu trinken und seine Ernährung auf basenreiche Kost umzustellen. Am günstigsten wirkt sich eine vegane Ernährung mit genügend Rohkostanteil aus. Zucker und alle Produkte, die Zucker enthalten, sollen gänzlich gestrichen werden. Kohlenhydrate gilt es ebenfalls zu reduzieren. Sehr günstig wirkt sich das Intermittierende Fasten auf jegliche Gesundungsprozesse aus. Zu diesem Thema gibt es etliches an Literatur. Ein von mir verfasster Artikel ist hier verlinkt. (LINK zu „INTERMITTIRENDES FASTEN“) + Buchempfehlung: „Warum nur die Natur uns heilen kann“ von Dr. med. habil. Dr. Karl J. Probst

 

Eine physiotherapeutische Behandlung ist bei Arthrose unerlässlich. Auch Wärmeanwendungen, sofern kein entzündlicher Prozess vorliegt, sind sehr zu empfehlen. Es geht dabei um ein Entspannen und wieder geschmeidig machen des verkrampften Muskelgewebes wie auch um das Auflösen von Verklebungen.

 

Geht mit der Arthrose ein entzündlicher Prozess einher, wirkt sich zum einen schon die oben erwähnte Ernährungsumstellung günstig aus, zum anderen gibt es einfache und sehr wirksame Mittel wie MSM (organisch gebundener Schwefel) und vor allem frisch geriebener Ingwer, der in ausreichender Menge täglich dem Essen zugefügt wird. Beide Mittel dämmen die Entzündung effektiv ein.

 

An dieser Stelle empfehle ich mein Buch „LEBENSREZEPTE – Gesundheit, Weisheit, Liebe“, das im besten Sinne ganzheitlich über Gesundheit und Krankheit spricht und viele Rezepte parat hält. Einfach hier portofrei bestellen: bhajan-noam@gmx.de

 

Einige Worte zum Thema Bewegung: Hier wird oft als Erstes die Empfehlung ausgesprochen, die Muskeln zu stärken, zu trainieren. Angespannte Muskulatur ist verkürzt und verhärtet, beginnen wir hier mit kräftigenden Übungen, wird quasi die Spannung und Verhärtung immer tiefer eingebaut. Das Erste ist immer Lockerung, das Zweite ist Lockerung und das Dritte ist Lockerung. Das geschieht durch die physiotherapeutischen Anwendungen und durch lockernde Übungen, dann aber auch vermehrt durch Dehnungsübungen. Dehnungsübungen bewirken, wenn sie richtig durchgeführt werden, eine rasche Entspannung der Muskeln. Innerhalb der Muskeln befinden sich die Propriorezeptoren, nervliche Sensoren, die den aktuellen Spannungszustand registrieren und an das Gehirn weiterleiten. Das Gehirn gibt dem Muskel darauf den Befehl, sich zu entspannen. Dieser Prozess braucht jedoch etwa 12-15 Sekunden. Deshalb muss die Dehnung mindestens ebenso lange gehalten werden, wenn sie eine Wirkung erzielen soll.

 

Durch ein Einbeziehen des Atems kann man die Wirkung der Dehnungsübungen noch potenzieren. „Kumbhaka“, der gehaltene Einatem, ist hier wie bei Vielem das goldene Rezept. Jede Dehnung wird mit einem tiefen Einatem verbunden, das Halten der Dehnung mit dem Halten des Atems und das Lösen mit dem Ausatem. Dehnung ist Weite und in die Weite strömen Atem und Prana reflektorisch wie von einem Magnet angezogen. In der Haltephase können sich Sauerstoff und Prana in dem gedehnten Bereich ausbreiten und zur Wirkung kommen. Mit dem darauffolgenden Ausatem lässt man alle Spannungen los und auch Schlackenstoffe können dabei den Körper verlassen. Übt man mit dieser Intension, hat man tiefgehende Wirkungen. Die entsprechenden Körperbereiche werden einem dabei ganz neu oder erstmalig bewusst. Bewusstes Üben beinhaltet eine ganz andere Kraft als unbewusstes Üben. Bewusstsein ist Energie. Deswegen ist es manchen Menschen möglich, allein durch ihr Bewusstsein Veränderungen herbeizuführen.

 

Wenn es dann notwendig sein sollte, können zur rechten Zeit auch mild kräftigende Übungen folgen. Aber die logische Folge ist, mit Lockerungsübungen zu beginnen und mit innerlich bewusst mitverfolgten und vom Atem begleiteten Dehnungsübungen zunächst eine tiefgehende Entkrampfung des Muskelgewebes zu erreichen.

 

Lässt erst einmal der Druck auf das Gelenk nach, ist auch schon ein Teil des Schmerzgeschehens gelindert. Dann fallen Gehen oder auch Fahrradfahren nicht mehr so schwer, und Bewegung ist neben den anderen genannten Komponenten das A und O für eine Verbesserung des Zustands. Betroffene sollten sich nach einem guten Physiotherapeuten, wie auch nach einem erfahrenen Yogalehrer oder Yogatherapeuten umschauen. Ganzheitlicher Yoga, zu dem neben Übungen auch eine gesunde Lebensweise, eine gelassene Gemütshaltung, eine Geistesschulung und Meditation gehören, ist eine seit Jahrhunderten und Jahrtausenden bewährte Methode, den Menschen wieder in die angeborene natürliche Gesundheit zurückzubringen oder zumindest eine deutliche Linderung eintreten zu lassen.

 

Zum Schluss sei noch eine seit alters her bewährte Heilmethode erwähnt: ein einfaches Auflegen der Hände, der eigenen oder der eines Familienmitglieds oder eines vertrauten Freundes. Jeder Mensch kann heilende Energien abgeben, und die größte Heilkraft ist die Liebe, die wir bei allem was wir tun mitfließen lassen dürfen.

 

 

 

EPIPHYSEN-TRAINING

 

Wenn wir unsere Muskeln traineren wollen, ist es ganz hilfreich ein kleinwenig über Anatomie und Physiologie Bescheid zu wissen. Genauso sollte es auch sein, wenn wir unser Bewusstsein traineren wollen. Unser Bewusstsein hat ein Ogan, das schon lange bekannt ist: die Epiphyse oder Zirbeldrüse.

 

Die kieferzapfenförmige Zirbeldrüse im Zentrum des Gehirns ist zwar winzig klein, aber dennoch kommt ihr eine außerordentlich wichtige Rolle für unsere körperliche, geistige und auch spirituelle Gesundheit zu. Sie steuert die Rhythmen des Körpers, reguliert den Schlaf und erhöht unsere Intuition. Lässt die Funktion der Zirbeldrüse nach, setzt der physische und psychische Alterungsprozess ein.

 

Die Zirbeldrüse wandelt das am Tage im Gehirn gebildete Serotonin in der Nacht in Melatonin um. Beide Hormone sind so genannte Neurotransmitter, körpereigene Botenstoffe, die als Verbindungsstellen in allen Nervenzellen des Körpers fungieren und von dort aus die elektrischen Impulse weiterleiten. Serotonin ist als Glückshormon bekannt, denn es hat eine entspannende und stimmungsaufhellende Wirkung. Melatonin steuert den Wach-Schlaf-Rhythmus. Die Melatoninproduktion wird über den Lichteinfall auf die Netzhaut des Auges gesteuert und steigt in der Dunkelheit an. Melatonin fördert das Einschlafen und reguliert das Schlafverhalten.

 

Melatonin verfügt zusätzlich über ein starkes antioxydatives Potential, das Zellschäden wirksam reduzieren kann.
Durch die Abnahme des Melatoninspiegels wird der Alterungsprozess beschleunigt und die Anfälligkeit für Erkrankungen jeder Art steigt an. Ein reduzierter Melatoninspiegel kann sogar mit Alzheimer in Verbindung stehen. Das liegt unter anderem daran, dass wir unserem natürlichen Lebensrhythmus nicht mehr folgen. Wir halten uns durch künstliche Lichtquellen wach und machen so die Nacht zum Tag. Mangelndes Sonnenlicht und eine unzureichende Nachtruhe beeinträchtigen die Funktion der Zirbeldrüse erheblich. Doch auch die hohe Belastung des Körpers mit Umweltgiften hat gravierende Auswirkungen auf die Aktivität der Zirbeldrüse – sie beginnt zu verkalken.

 

Das Fluorid im Speisesalz, in Mineralwässern, in konventionell angebauten Nahrungsmitteln sowie in Zahncremes greift die Zirbeldrüse an, denn das Fluorid sammelt sich in ihrem Gewebe und lässt sie allmählich verhärten. Auch Quecksilber, Koffein, Tabak, Alkohol und raffinierter Zucker können Verkalkungen in der Zirbeldrüse auslösen. Strahlungsfelder von Stromleitungen und Mobiltelefonen haben ebenfalls eine zerstörerische Wirkung. Um die Zirbeldrüse in ihrer Funktion zu unterstützen, muss sie vor diesen Störfaktoren geschützt werden.

 

Eine besonders geeignete Yogaübung für die Zirbeldrüse ist Sarvangasana, die Kerze. Durch diese Übung werden die Zirbeldrüse, die Hypophyse, das gesamte Gehirn und alle Nerven und Zellen gut mit Blut versorgt. Dadurch wird geistige Erschöpfung beseitigt und die Geisteskraft erhöht. Schilddrüse, Nebenschilddrüsen, Mandeln und alle übrigen Organe im Hals bleiben gesund und arbeiten gut. Weiterhin sehr förderlich ist die Wechselatmung, die ich hier – auch für Fortgeschrittene im Yoga – beschreiben werde.

 

 

WECHSELATMUNG – allen Yogaübenden bekannt, hier neu und umfassender interpretiert

 

Atemübungen vitalisieren, reinigen, harmonisieren die Organtätigkeiten und das Nervensystem, regen den Energiefluss an und gleichen ihn aus. Darüber hinaus verbinden sie uns mit der universalen kosmischen Kraft und vermitteln uns ein Gefühl der Einheit. Gerade über den Atem sind wir ja mit allen und allem verbunden.

 

Eine wesentliche Übung im Yoga ist die Wechselatmung. Die drei Haupt-Nadis (Energiekanäle) sind Sushumna im zentralen Wirbelkanal und Ida und Pingala, die sich gegenläufig spiralig um die Sushumna herum winden wie die Schlangen um den Äskulapstab. Der zentrale Energiekanal beginnt an der Steißbeinspitze beim Wurzelchakra (Muladhara) und endet im Kronenchakra (Sahasrara). Ida strömt durch das linke Nasenloch und ist lunar, weiblich und kühlend. Pingala strömt durch das rechte Nasenloch und ist solar, männlich und wärmend. Durch die Wechselatmung werden diese Energieströme, wenn sie zuvor im Ungleichgewicht waren, harmonisiert.

 

Das Anregen und Revitalisieren der spiralförmig fließenden Energie bringt dich wieder in deine Lebendigkeit. Alles Lebendige hat eine Spiralform oder bewegt sich in Wirbeln. Von den Knochen über die Muskeln bis zum Strömen des Atems durch die Nasenlöcher und des Blutes durch die Adern folgt alles diesem durchgängigen Ausdrucksmuster des Lebens. Die großen Galaxien haben eine Spiralform, wie die Luftströme dieses Planeten, die Bewegung der Wassermassen in den Ozeanen und die Bahnen der Planeten, die unserer Sonne auf ihrem Weg durch die Weiten des Kosmos begleiten.


Versuche in dieser Weise den Atem in deinem Inneren zu spüren, ebenso das Blut in deinen Gefäßen und die Energie in deinem Zentrum, der Wirbelsäule, die dir die Kraft verleiht mühelos aufgerichtet zu sein beim Sitzen, Stehen und Bewegen durch den Raum. In diesen drei Seinsweisen, sogar im Liegen, kannst du die Wechselatmung durchführen. Zum ersten Üben ist allerdings ein Sitzen im Meditationssitz am geeignetsten.

 

Lockere dich zuvor gut durch ein Dehnen und Räkeln und sitze dann entspannt aufgerichtet mit heiterem Gemüt und einem lächelnden Mund. Als erste Vorbereitung nimm ein paar tiefe Atemzüge, die du beim Einatmen mit einem Kneifen der Nasenwurzel zwischen Daumen und Zeigefinger und mit einem Lösen des Drucks während des Ausatmens begleitest. Atme dabei sanft aber vollständig ein und aus und halte den Einatem, begleitet vom Kneifen der Nasenwurzel, einige Augenblicke an. Übe dies etwa zehn bis zwölf Mal. Sei dabei innerlich auf dein Drittes Auge gesammelt.

 

Als zweite Vorbereitung visualisiere lichtvoll deinen zentralen Energiekanal (Sushumna) in der Wirbelsäule und die beiden Energiekanäle Ida und Pingala, welche die Sushumna gegenläufig spiralig umfließen. Versuche dieses Bild während der gesamten Dauer der Wechselatmung aufrecht zu erhalten. Immer mehr Licht strahlt von diesen Energiekanälen ab und erfüllt zunächst deinen Körper und bald auch deine Aura.


Bei der Wechselatmung werden abwechselnd die Nasenlöcher mit dem Daumen der rechten Hand (rechtes Nasenloch) und dem Ringfinger (linkes Nasenloch) verschlossen. Deine linke Hand liegt nach oben geöffnet auf dem Oberschenkel.

 

Praktiziere die Wechselatmung mit einem langsamen und vollständigen Ein- und Ausatmen. Atme einmal tief ein und wieder tief aus. Dann atme durch das linke Nasenloch ein und halte den Atem an, atme nun durch das rechte Nasenloch aus und verweile in der Atempause. Atme dann durch das rechte Nasenloch ein, halte den Atem an, atme durch das linke Nasenloch aus du verweile wieder in der Atempause. Das ist eine Runde. Mache soviele Runden, wie es dir guttut. Verlasse dich auf dein inneres Spüren beim Atmen, wie langsam du ein- und ausatmest und wie lange du den Atem jeweils hältst. Es ist dein Atem und er ist lebendig, er ist keine Maschine. Lasse diesen Prozess zu einem Genießen der göttlichen Segnung deines Hierseins werden. – Wenn du beendet hast, ruhe dich noch eine Weile aus, lasse es nachwirken und spüre bewusst die Veränderung.

 

 

 

MUSKELVERSPANNUNGEN, MUSKELVERHÄRTUNGEN

 

Für Muskelverspannungen gibt es unterschiedliche Ursachen. Sie können auf Fehlhaltungen, Mangel an Bewegung, auf einer Überbelastung der Muskulatur durch schwere körperliche Arbeit, monotone Bewegungsabläufe oder auf Übergewicht basieren. Auch psychische Faktoren spielen eine Rolle, da Stress, Ängste oder Sorgen längerfristig dazu führen, dass sich die Muskeln in Nacken, Schulter, Rücken, Brust, Bauch oder in anderen Bereichen mehr oder weniger schmerzhaft zusammenziehen und letztlich eine Art Schutzpanzer bilden. Unnatürliche und einseitige Körperhaltungen wie langes Sitzen am Computer und beim Autofahren oder auch eine ungünstige Schlafposition erzeugen ebenfalls Verspannungen. Der häufig verbreitete Bewegungsmangel führt dazu, dass sich die Muskeln im Rücken und oft auch in den unteren Extremtäten allmählich verkürzen.

 

Durch die aufgezählten Ursachen kommt es zu einem Anstieg des Muskeltonus, der mit einer Beeinträchtigung der Durchblutung und der Sauerstoffversorgung einhergeht. Die Folge davon ist, dass die Muskulatur sich verhärtet und zu schmerzen beginnt. Die verhärteten Muskeln reizen die Nervenwurzeln, sodass es hier zu kleinen Entzündungen kommen kann.

 

Wer früh in seinem Leben mit Yoga beginnt und regelmäßig übt, bei dem werden sich die hier und im Folgenden beschriebenen Veränderungen gar nicht erst entwickeln. Sind sie aber bereits entstanden, bedarf es neben der Yogapraxis in der Regel auch physiotherapeutischer Maßnahmen um die Folgen der Vernachlässigung wieder rückgängig zu machen.

 

 

1. Myogelosen

 

Myogelosen sind tastbare und deutlich umrissene erbsen- bis olivengroße Verdickungen einzelner Muskelfasern, die in der Regel druckschmerzhaft sind. Bei einer erhöhten Beanspruchung eines Muskels durch Überanstrengung oder durch eine Fehlbelastung oder Fehlhaltung steigt der Sauerstoffbedarf und es fallen Stoffwechselprodukte an. Kommt der Körper mit der Sauerstoffversorgung nicht hinterher und findet keine genügende Durchblutung statt, können die Stoffwechselprodukte nicht abtransportiert werden und lagern sich ab. Myogelosen entstehen am häufigsten in den Bereichen des Kreuzbeins, des Beckenkamms, der Lendenwirbelsäule, der Schulterblattränder, des Nackens aber auch der Fußsohle. Da ihre Entstehungsgeschichte lange zurückreicht, braucht es entsprechend lange, sie wieder aufzulösen. Die sinnvollste Methode ist eine gezielte und nicht ganz schmerzfreie Massage in Kombination mit Wärmeanwendungen, vorrangig Fango.

 

 

2. Triggerpunkte

 

Myofasziale Triggerpunkte sind lokal begrenzte oft tieferliegende Muskelverkrampfungen, die stark druckempfindlich sind und von denen Schmerzen sowie Nervenirritationen in entferntere Bereiche ausstrahlen können. Zu ihrer Auflösung dient die manuelle Stimulation. Die gefunden Triggerpunkte werden einem anhaltend festen, für den Patienten noch erträglichen, Druck ausgesetzt. Das Muskelareal wird dabei gedehnt, die Verkrampfung gelöst und die Entzündungsstoffe beseitigt. Anschließend folgt eine durchblutungsfördernde und das Gewebe weiter entkrampfende Massage in dem betroffenen Areal. Unterstützend ist eine Wärmeanwendung wie Rotlicht oder Fango angesagt.

 

 

3. Verklebte Muskelfaszien

 

Für die Erhaltung ihrer stabilen und zugleich geschmeidigen Struktur brauchen die Faszien, welche die Muskeln umgeben und ihnen Zusammenhalt bieten, eine angemessene Bewegung. Mangel an Bewegung aber auch Überforderung führt dazu, dass sich das Fasziengewebe verändert, es verklebt und verhärtet. Menschen mit überwiegend sitzender Tätigkeit spüren die Veränderung des Gewebes mit der Zeit in Form von Nacken-, Schulter- oder Rückenschmerzen oder bemerken eine zunehmende Bewegungseinschränkung. Die Schonhaltung, die der Betroffene dann aufgrund der Schmerzen unbewusst einnimmt, verschlimmert die Situation noch weiter. Bewegungsübungen, länger gehaltene Dehnungen, unterstützende Atemtechniken und eine spezielle Massage lösen die Verklebungen allmählich wieder auf. Das Massieren mit einer Faszienrolle ist eine gute Selbsthilfe zur Revitalisierung des Gewebes.

 

 

4. Muskelkater

 

Muskelkater, auch wenn er sich unangenehm anfühlt, ist grundsätzlich zu begrüßen, denn es handelt sich dabei um einen Reinigungsvorgang. Muskelkater entsteht ausschließlich in Muskulatur, die durch Verspannung bedingt Schlackenstoffe angesammelt hat. Der Milchsäureprozess, der durch ungewohnte und kräftige Bewegung inganggesetzt wird und die Muskeln reinigt, wird als Schmerz, als sog. Muskelkater empfunden. Das kann bei gereinigter, wieder entkrampfter und auf natürliche Weise in Bewegung gehaltener Muskulatur nicht mehr geschehen.

 

 

5. Der Einfluss von Ernährung

 

Wenn du dich längere Zeit überwiegend (natürlich je nach Konstitutionstyp, Jahreszeit und Klimazone) mit Rohkost und vegan ernährst, am besten nach der Methode des Intermittierenden Fastens, wirst du bemerken, dass deine Muskulatur fast wie von alleine geschmeidiger wird. Der Grund hierfür ist, dass eine Rohkosternährung die Muskulatur entschlackt und damit die Verhärtungen, die aus angesammelten Schlackenstoffen bestehen, sich allmählich auflösen. Mit regelmäßiger Yoga- und Meditationspraxis kann sich dieser Prozess noch rascher vollziehen. Spannungen, Verhärtungen, Verklebungen und Muskelkater werden dann bald zu Fremdwörtern.

 

Bild: © adimas / Fotolia

 

 

 

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