SEITEN DES LEBENS
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Klangmassage/Klangyoga/Gongbehandlung

 

Klangmassage - Klangyoga - Gong  Ausbildungen und Basisseminare

 

Die zehntägige Klang-Ausbildung biete ich 2020 wieder im Februar/Mai (2 x 5 Tage) und im Sommer (10 Tage kompakt) an. Ebenso die Basisseminare. Zusätzlich gibt es im Oktober 2019 und 2020 eine Gong-Weiterbildung für Yogalehrer. - Klänge umgeben uns. Klänge berühren uns. Klang ist Schwingung und Schwingung ist das gesamte Leben. Lerne die vielen Möglchkeiten der Behandlung, der Begleitung zu Yogaübungen, zu Entspannungssequenzen und zur Meditation kennen und praktisch einsetzen.

 

Diese Ausbildung führe ich bei Yoga Vidya in Bad Meinberg seit 2004 jährlich zweimal durch. Viele Teilnehmer/innen abeiten seither erfolgreich damit in ihrer Praxis, in ihrem Yogaunterricht und natürlich auch für sich selbst.

 

04.-06.10.19 Gong - Yogalehrer Weiterbildung

Benutze den Gong als klangvolle Bereicherung in deinem Yogaunterricht bzw. in der Yogatherapie. Auch Möglichkeiten der Einzelbehandlung/-begleitung werden gezeigt. Praktisches Üben mit drei verschiedenen Gongarten: Feng Gong, Tam Tam Gong und chinesisches Becken.

MZ 175 €; DZ 209 €; EZ 243 €; S/Z 150 €.

 

7.-9.2.20 Klangmassage, Klangyoga und Gong Basisseminar
Die harmonischen Klänge der tibetischen Klangschalen werden direkt auf den Körper übertragen. Der gesamte Körper wird in Schwingung versetzt und harmonisiert. In Verbindung mit verschiedenen Meditationstechniken. Auch als Einstieg in die Klangmassage, Klangyoga und Gong  Ausbildung empfehlenswert. Für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. MZ 178 €; DZ 213 €; EZ 248 €; S/Z 153 €.
 

9.-14.2.20 Klangmassage, Klangyoga und Gong Ausbildung Teil 1 (Teil 2: 3.5.-8.5.20)
Die Klangmassage mit tibetischen Schalen, Gongs und Zimbeln ist eine wirkungsvolle Heil- und Selbstheilungsmethode. Lerne die Klang-Behandlungen des Körpers, der Chakren und der Aura sowie ein gezieltes Unterstützen von Asanas. Nur zusammen mit Teil 2 (3.-8.5.20) möglich. Preis für beide Seminarteile: MZ 905 €; DZ 1072 €; EZ 1245 €; S/Z 773 €.

 

26.-28.6.20 Klangmassage, Klangyoga und Gong Basisseminar
Die harmonischen Klänge der tibetischen Klangschalen werden direkt auf den Körper übertragen. Der gesamte Körper wird in Schwingung versetzt und harmonisiert. In Verbindung mit verschiedenen Meditationstechniken. Auch als Einstieg in die Klangmassage, Klangyoga und Gong  Ausbildung empfehlenswert. Für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. MZ 178 €; DZ 213 €; EZ 248 €; S/Z 153 €.
 

28.6.-8.7.20 Klangmassage, Klangyoga und Gong Ausbildung
Die Klangmassage mit tibetischen Schalen, Gongs und Zimbeln ist eine wirkungsvolle Heil- und Selbstheilungsmethode. Lerne die Klang-Behandlungen des Körpers, der Chakras und der Aura sowie ein gezieltes Unterstützen von Asanas. Diese Ausbildung beinhaltet Teil 1 und 2. MZ 905 €; DZ 1072 €; EZ 1244 €; S/Z 773 €.

 

2.-4.10.20 Gong - Yogalehrer Weiterbildung
Benutze den Gong als klangvolle Bereicherung in deinem Yogaunterricht bzw. in der Yogatherapie. Auch Möglichkeiten der Einzelbehandlung/-begleitung werden gezeigt. Praktisches Üben mit drei verschiedenen Gongarten: Feng Gong, Tam Tam Gong und chinesisches Becken. MZ 178 €; DZ 213 €; EZ 248 €; S/Z 153 €.
 

 

Alle Infos u. Anmeldung: >>> HIER

 

 

 

Klangbehandlung

 

Die harmonische und obertonreiche Klangwirkung tibetischer Schalen, die aus einer Legierung von bis zu zwölf Metallen hergestellt sind, reinigt unser System von negativen, destruktiven Schwingungsmustern. Sie umspielt und beseitigt Blockierungen innerhalb der Energie- und Nervenbahnen und aller Zellstrukturen. Allmählich geschieht eine Art Umprogrammieren: Störendes wird beseitigt und gegen die Erfahrung der wohltuenden Klänge ausgetauscht. So wird – bisweilen spontan, zumeist aber schrittweise – eine positive Veränderung erlebt. Grundsätzlich wird keine Krankheit, kein Symptom bekämpft, sondern auf ganzheitlichem Wege die vorhandene Gesundheit gestärkt. So können Störungen zunächst integriert und, wenn möglich, nach und nach eliminiert werden.

 

Die Klangbehandlung wird zum einen mit verschiedenen Klangschalen unmittelbar auf dem Körper ausgeübt. Zum anderen kann sie auf Distanz in der Aura oder auch als Chakrabehandlung eingesetzt werden. Das gilt für die Schalen, wie besonders für den Gong, das Becken und die Zimbeln. Ein dritter Zugang sind die ca. 108 Marma-Punkte (Vitalpunkte) des Körpers. Die Klänge der obertonreichen Schalen nehmen während einer Behandlung viele Wirkwege gleichzeitig ein, den direktsteten über das Hören, einen anderen über das Spüren, einen subtilen über das Nervensystem und einen allerfeinsten über das Energiesystem. Hinzu kommt noch eine Ausbreitung der Schwingungen über die unterschiedlichen Gewebeformen und –strukturen unseres Körpers wie die Oberhaut, das Bindegewebe, die Faszien, die Muskulatur, die Knochen und die Organgewebe.

 

Klänge sind nicht nur ein rasch vorüberziehendes Ereignis, der Mensch besitzt die Eigenschaft, ihre Wirkung sowohl körperlich, wie auch mental und energetisch zu speichern. Unser Körper und unser Geist besitzen ein Klanggedächtnis. Auch ein nur einmaliges Erfahren einer guten Klangbehandlung kann längerfristig eine Veränderung bewirken und manchen gelingt es, diese Erfahrung später in sich wieder abzurufen.

 

Gongspiel

 

Der Gong ist ein kosmisches Sternentor. Durch ihn hindurch empfangen wir das tausendfältige Singen und Schwingen der astralen Welten – und durch ihn hindurch kann unser Geist leicht und frei in den Kosmos gleiten. Gongspiel ist eine der höchsten meditativen und spirituellen Künste. So ist auch die Herstellung eines Gongs uralte Familientradition; die Ahnen sind stets zugegen wenn der Hammer rhythmisch und mit Feingefühl auf glühendes Metall einschlägt. In Tibet gab es ein heilendes schamanisches Wirken mit Klängen lange bevor der Buddhismus Einzug hielt. Schon in der vorausgegangenen Bön-Tradition wurden zahlreiche Instrumente zur Erzeugung spirituell einstimmender Klänge benutzt. Vielleicht aus einer alten Erinnerung heraus waren mir Klangschalen, Gong und Becken von Anfang an sehr vertraut.


Es besteht immer eine Interaktion zwischen dem Medium Gong und dem meditativ Lauschenden. Dessen Bereitschaft zu vollkommener Offenheit, dessen Wachheit und Präsenz entlocken dem Gong ungeahnte, nicht voraus bestimmbare Klänge. Dessen Verschlossenheit und innere Abwehr hingegen hemmen ein freies Schwingen und Tönen selbst des kraftvollsten Instrumentes. Die Nahrung und Medizin aus der Urquelle will den Lauschenden mit Sensibilität und mit viel Liebe verabreicht werden.

 

Klangyoga

 

Das Begleiten von Asanas mit Klängen ist mittlerweile eine beliebte und bewährte Methode, um deren Wirkungen zu intensivieren, um sie länger halten zu können, um Spannungen leichter aufzulösen und um sie tiefer zu erfahren und auszukosten. In meinem Unterricht rege ich zusätzlich zu einem bewusst in die jeweilige Dehnung gelenkten Atem an. So haben wir immer ein zumindest dreifaches Einwirken: äußere Dehnung der Muskulatur, innere Weitung durch den Atem, das Durchschwingen der Klänge, dann aber auch den durch Klang und Atem angeregten Pranastrom. Klangyoga ist ein wesentlicher Bestandteil meiner Klangmassage-Ausbildung.

 

 

Die Termine für die nächsten Klangmassage/Klangyoga/Gong

Basis-Seminare zum Kennenlernen (Wochenende)

und Ausbildungs-Seminare (2 x 5 bzw. 10 Tage)

 

>>> HIER

 

 

 

Klang ist Wahrheit

 

Wir brauchen gar nicht die Sprache eines Menschen zu verstehen, der Klang seiner Stimme, wenn wir mit dem Herzen hinhören, offenbart uns sein Wesen, seine Ehrlichkeit, seine Sensibilität, seine Liebe, seine Verbundenheit mit dem Leben. Gottes Sprache ist Klang, und den Klang legte und verbarg er mit seinem Odem in die Stimme des Menschen. Klang seinerseits ist ein Ausdruck der ewigen universellen Schwingung, welche Galaxien in ihrer Äonen währenden Existenz unablässig kreisen lässt, Planeten um Sonnen, Elektronen um Atomkerne wie auch Menschen mit einander und um sich selbst voller Freude tanzen lässt. Die Urbewegung allen Lebens ist ein mystisches spiralförmiges Schwingen. Es ist im Wasser sichtbar wie im Himmel (maim ve schamaim) – denn Wasser und Himmel sind selben Ursprungs – es zeigt sich im Aufbau unserer Knochen, Muskeln und Organe, es offenbart sich dem Sehenden im lichtvollen Wirbeln der Chakren, und wir üben es in etlichen Asanas: im Drehsitz, im Krokodil, im Parsvakonasana usw. Auch unser Atem wird durch die Form des Nasengangs in ein spiraliges Strömen gebracht, um so subtiles Prana im Körper zu verteilen – unhörbaren doch unglaublich wirksamen Klang!

 

Weil das so ist und weil dies der Mensch – nicht nur in verkörperter Form, sondern schon lange zuvor als noch gedachtes geistiges Wesen – in seiner eigen aufblühenden Natur erkannte, übte er sich im Gesang, im klangvollen Sprechen und ebenso im sphärenhaften Spiel von Instrumenten. Die Menschen der frühen Völker hatten engelgleiche Stimmen, wie sie sich kein Mensch der unsrigen Zeit vorzustellen vermag. Sie bauten Klanginstrumente, mit denen sie Gottes heilige Chöre wundervoll nachahmten. Die Kunst der Vielstimmigkeit einzelner Saiten oder Klanglöcher, filigran geformter Hölzer oder Metalle, die sie beherrschten, würde unser heutiger verrohter Geist nicht verstehen, vielleicht nicht einmal hören – oder nicht ertragen. Sie waren der Wahrheit noch nahe, sie lebten noch ganz in Gott und wirkten und handelten aus Gott heraus nach seinen hohen und melodischen Gesetzen.

 

In einigen Völkern ist dieser Geist bis heute lebendig geblieben. In wenigen Traditionen, die die kalten Stürme des Materialismus und des Unglaubens dank ihres schlichten, unschuldigen Gemütes und ihrer heiligen Führer überstanden, konnte auch das Wissen um die heiligen Klänge bewahrt bleiben. Ich hole hier bewusst sehr weit aus. Ich beginne mit einer bestimmten Absicht in ältester, nicht schriftlich fixierter Geschichte. Kaum jemand denkt sich in so ferne Zeiten zurück oder er hat dabei ein sehr verschwommenes, falsch geprägtes Bild vor seinen inneren Augen. Wie kann es sein, dass wir unsere wahre Seele vergessen und verlassen haben? Es gibt vielleicht keine gerechte Antwort auf diese Frage, doch es besteht die Möglichkeit, wieder die gefrorenen Erinnerungen wachzurufen.

 

Ein Schamane, der polyrhythmisch seine selbstgebaute Trommel spielt, ein Gongpriester, welcher kunstfertig aus Interferenzen, aus chaotischen Schwebungen, immer neue heilsame Klänge gebären, aufstrahlen und entschwinden lässt, sie beide sind verbunden – sie sind verbunden über Zeit- und Raumgrenzen hinweg mit dem ewigen, alles durchströmenden Einheitsfeld des ersten undefinierbaren, nicht in Noten niederschreibbaren, wonnevollen Schöpfungsklangs. Ihr magisches Spiel berührt uns immer neu und dringt ungehemmt in die tiefste Kammer unserer Herzen ein. Hier glimmt der Funke aus dem ersten Feuer. Hier resoniert es lachend mit der Harfe eines offenen Geistes.

 

 

 

 

 

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