Internet_SATSANG

 

Satsang ist ein Zusammensein in Wahrheit, im Hier und Jetzt, in der leuchtenden Präsenz des Göttlichen,  in Wachheit, in Respekt und in aller Demut. Satsang ist Begegnung, ein rückhaltloses Meeting mit sich selbst und mit dem Inneren Selbst. Im Satsang wird das kleine und kleinliche "selbst" entlarvt und entrümpelt, um das wahre "Selbst" hinter all dem Überflüssigen wieder sichtbar zu machen. Satsang ist der Raum für Erkenntnis und Verwirklichung.

Komme in den Satsang gereinigt aber unverstellt, komme offen und voll Mitgefühl für dich selbst. Da ist ein Kind, das nachhause möchte. Es hat sich irgendwie verlaufen auf dem langen, gewundenen Weg durch diese Welt. Es bringt viele Wunden mit - aber auch alle Kraft zur Heilung und zum Erlangen seines großen Ziels! Diese Seite ist voller Perlen der Erkenntnis für dich!

Verwirklichung, Glückseligkeit ist keine Gnade von irgendeinem omnipotenten Herrn in den Wolken, sie ist unsere Entscheidung in jedem Augenblick - und sie erwartet große Entschlossenheit von uns. Aber Gott schließt jeden glücklich in die Arme, der das immer offene Tor entdeckt. Eigentlich gibt es kein Tor und auch keinen Weg. Wir sind in IHM, es ist unser natürliches Geburtsrecht. Doch wir haben auch ein zweites Recht: Wir haben alle Freiheit mit der süßen Biene Maya zu spielen. Das hat aber als Preis ihren bitteren Giftstachel. Es gibt eine feine Stimme in jedem von uns, der gilt es zu folgen, wenn wir müde geworden sind von den Spielen und genug verletzt vom eigenen Gift.

 

DIES IST EINE MEINER FORMEN VON SATSANG:

Ich schreibe dir hier Worte voll feuriger, segnender Energie. Ich mache  sie dir zum  Geschenk. Lasse meine "Nachtperlen" - jede einzelne - tief in die untersten Schichten deiner Seele eindringen, lasse deinen Verstand von ihrem frischen Wind  durchwehen und deinen Geist von ihrem hellen Licht erleuchten! Möge es für dich heute so sein! OM Shanti, Shalom, Salam, Peace, Frieden!

Bhajan Noam

Schreibe mir:  bhajan-noam@gmx.de

Copyright: Bhajan Noam




NACHTPERLEN



1. Gesang

Lange schon hörte ich
das Wispern der Vögel
vor ihrem Morgengesang.

Jetzt höre ich
die Himmlischen Vögel
noch weit vor Mitternacht.


 



2. Verstehen

Gott, könnte ich dich so nennen,
wäre alles einfacher!

Wie kann ich über dich erzählen,
ohne Missverständnisse zu wecken?
Wie kann ich über dich schweigen,
ohne Nachlässigkeit zu verüben?

Heute mache ich mir keine Gedanken darum.
Tanze mit dem Wind der Leichtigkeit,
die äußeren Augen geschlossen. –
Mein Mund singt laut von den Wolken,
die mal nach Osten ziehen, mal nach Westen.

Und ihr versteht mich vollkommen,
weil ich nicht verstehe.



 



3. Ungefragt

Ihr macht eure Rituale,
und ich verstehe euch.

Doch versteht ihr dies,
dass ich so gerne einsam bin
ohne Tun, ohne Lied?

Denn da ist eine heilige Stille.
Und da ist ein heiliger Raum,
den niemand betritt,
weil er kommt
und uns betritt und umhüllt.

Plötzlich, ungefragt!





4. Diese Liebe

Sie kam bei Nacht,
während ihr schlieft, zu mir.
Und ich war vollkommen ungeschützt.

Deshalb sprach sie, fürchte dich nicht!
Denn vor dieser Liebe fürchten wir uns.

Wie sie dann lachte und lachte und lachte,
floh das ängstliche Herz,
stieg der Nachtvogel dürstend zur Sonne empor.

Fürchtet euch nicht vor dem Sturm,
der euch entwurzelt und heimatlos macht!

Fürchtet euch nicht vor dem Licht,
das euch euer Licht nimmt!

Fürchtet euch nicht vor dieser Liebe,
die all eure Liebe verbrennt!





5. Wilde Rose

Auf Dornen lag ich jede Nacht,
und mein Herz wälzte mich hin und her.

Dieses wilde Herz innen!
Diese wilde Rose draußen!

Gesang und Duft durchdrang die Wunden,
Bis ich beiden, die doch eins sind, mich ergab.




6. Traumraum

Nur in deinem Herzen,
nirgendwo sonst,
erträumt sich der Raum
dem Ewigen Tänzer.







7. Falkenherz

Wenn die Liebe
eines Namens bedürfte,
würde ich sie „Falkenherz“ nennen.

In den Höhen kreist sie;
zielend auf dein Leben
stößt sie hinab –
und gibt ihr eigenes preis
für dein Herz!





8. Mantra

Nur Buchstaben,
Schwingungen im Äther:
OM.

Sich an einander reibend im Gesang
entsteht jener göttliche Funke,
der den Verstand verbrennt
und das Seelenfeuer entfacht.

Empfange den Glanz vom Himmel
für deine Neugeburt!

Gibt dir der Meister das heilige Wort,
der Sieg ist dir gewiss!





9. So viel Licht

Der Sommer ist gegangen.
Sturm und Regen und schwarzer Himmel.
Doch so viel Licht hinterließt du heute Nacht!
So viel Lachen!




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280 Seiten Weisheit und Humor. Über 40.000 Worte Frieden.



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Schreibe mir: bhajan-noam@gmx.de


Leben und Freude sind Synonyme. 

 

Erinnere dich am heutigen Tag bei jedem
Menschen, der dir begegnet, an dieses:

 

 Alle Menschen sind gleich und wollen

mit gleicher Liebe

und Achtung behandelt werden.

Es gibt keine guten und schlechten,

wertvollen und wertlosen Menschen,

keine , die höher und weiter 

und andere, die niedriger wären.

Wir alle sind Brüder und Schwestern,

Freunde und Freundinnen,

Kinder der einen Wahrheit,

und bedürfen der gleichen tiefen

und unvoreingenommenen Freundlichkeit.

*

Alle Menschen,

gemeinsam mit der unendlichen Schöpfung,

bilden ein einziges Wesen.

Als Teil von diesem Wesen trägt der Einzelne

alle Träume, alle Hoffnungen

und alle Möglichkeiten des Ganzen in sich.

Wie könnte ich da sagen:

Der ist mehr oder die ist weniger?

*

 Jedes Wesen

ist eine einzigartige Blüte der Schöpfung.

Jedes ist vollkommen und einmalig

und gibt sein nie zuvor gehörtes Lied in diese Welt.

Und die Lieder aller gemeinsam

sind der ewige Schöpferton OM.

*

Ich schaue mir die Menschen danach an,

was aus ihrer Seele sprechen will,

was sie dieser Welt schenken können,

um sie schöner zu gestalten,

um sie harmonischer

und friedlicher erscheinen zu lassen,

um sie zu einem glücklichen,

mit liebender Kraft erfüllten Ort zu erschaffen.

Ich fördere jeden und auch mich darin.

*

Ich erlausche die verborgenen Dinge,

das, was im Samen geschieht ,

bevor er den scheinbaren Sprung

zum Keimling vollzieht.

*

Ich schenke Verehrung

allen, die erkannt haben,

allen Meistern und Lehrern

und allen, die Erkenntnis anstreben.

Ich berühre die Füße der Erwachten.

Om Shanti, Shanti, Shanti.

 (Bhajan Noam) 

  

Om Shanti, Shanti, Shanti

 

  OM. Ich wünsche dir einen wunderschönen und erkenntnisreichen Tag.

Mögen alle Wesen dir mit Wohlwollen begegnen.

Möge der Frieden des Höchsten stets mit dir sein.

Möge das strahlende Licht der Wahrheit dich erleuchten.

Möge dein Weg stets der sanfte Weg des Herzens sein.

OM Shanti, Shanti, Shanti. 

* * *


Copyright: Bhajan Noam


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