F R Ü H J A H R S K U R !
Die Fußreflexzonenmassage mit ihrer reinigenden und entschlackenden Wir-kung ist vorzüglich geeignet den inneren Frühjahrsputz zu unterstützen, beglei-tend zu einer Fastenkur zum Beispiel. In der Familie, Freundschaft oder Partnerschaft kann man sich dabei sehr gut gegenseitig unterstützen.
Bei dieser familiären Art der Behandlung kommt es gar nicht so ganz genau auf die einzelnen Zonen an. Es genügt, wenn man sich die beiden Füße als sitzenden Menschen vorstellt, so lässt sich leicht jedes Organ und Körperteil übertragen. Die Massage, die zumeist mit den Daumen ausgeführt wird, sollte in jedem Fall auf sanfte Weise stimulieren, dann werden wir in unserem Partner immer einen dankbaren Abnehmer haben... und hoffentlich auch ebenso liebevoll Gebenden.
Eine kleine Anleitung findest du gleich unten.
Wer es genauer wissen möchte, kann ein Einführungswochenende besuchen. Auch "nur" für sich selbst. Denn wer gerade niemanden hat, kann sich natürlich auch wunderbar selbst mit dieser Methode verwöhnen.
Massenfußreflexmassage, die ich bei einem Ayurveda-Kongress anleitete.
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Eine praktische Einführung in die Fußreflexzonen-Massage
Die Fußreflexzonen-Massage (FRZM) ist vielleicht so alt wie die Menschheit selbst. Die älteste Darstellung wurde in Ägypten gefunden und ist fast 5000 Jahre alt. Man geht davon aus, dass beide Füße gemeinsam ein Abbild des gesamten Menschen sind. An einigen Formenähnlichkeiten kann man dies sehr gut erkennen, am besten bei der Wirbelsäule, wo wir im inneren Längsgewölbe die gleiche Kurvatur entdecken können.
Um die Wirbelsäule zu entlasten und die Rückenstrecker-Muskulatur zu ent-spannen, massiere beide inneren Längsgewölbe mit rhythmischem Daumen-druck oder durch ein Ausstreichen mit dem Daumen von der Ferse bis zum mittleren Gelenk der Großzehe. Der Griff sollte dabei nie schmerzen, sondern immer als wohltuend empfunden werden. Du kannst diese Zone an beiden Füßen jeweils so lange massieren, wie es angenhm ist.
Wichtige Zonen für die Ausscheidung, Reinigung und Entschlackung des Körpers sind Niere, Harnleiter und Blase. Von der Reihenfolge her sollten sie im physiologischen Verlauf massiert werden. D. h. massiere zunächst die Nieren-zone in oben angegebener Weise, dann die Harnleiterzone, eine schmale Bahn von der Niere ausgehend abwärts nach innen und zuletzt die Blasenzone an der Innenseite der Füße, etwa zwei Finger breit unter dem inneren Knöchel.
Ebenfalls zur Entgiftung und Reinigung dient eine Behandlung der Darmzonen. Massiere zunächst den Dickdarm (rot) und danach den Dünndarm (grün).
Darüber hinaus kannst du einfach noch alle Punkte massieren, die sich bei stärkerem Druck schmerzhaft anfühlen, was immer ein Hinweis auf eine Belastung ist. Durch die Behandlung entspannt sich das Gewebe, wird besser durchblutet und über die Fernwirkung wird so auch das entsprechende Körperteil oder Organ harmonisch aktiviert.
Viel Freude bei der Massage, die bei einiger Wiederholung schon spürbare Veränderungen bewirken kann. In jedem Fall wird sie stets Wohlgefühl und Entspannung, die Grundwirkungen einer FRZM, vermitteln. Und mit der Zeit und durch die Übung wächst auch deine Sicherheit beim Behandeln.
Übrigens kann diese Behandlung u. a. auch eine Fastenkur vorzüglich unter-stützen. Anfangs nicht öfter als jeden zweiten oder dritten Tag massieren, später einmal wöchentlich.
> Noch ein wichtiger Hinweis: Auf allen Reflexzonenkarten sind die Füße so abgebildet, wie du sie siehst, wenn du jemandem gegenüber sitzt und auf dessen Fußsohlen schaust. D. h. der rechte Fuß ist links und der linke Fuß ist rechts auf dem Bild.
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Wer die Technik der FRZM präzise erlernen möchte, sollte dies in einem Workshop oder Ausbildungseminar tun. Auf dieser Seite, aber auch über Bücher, lässt sich das nicht vermitteln.
Fußreflexzonen-Kurse und Ausbildungen > www.bhajan-noam.de
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In Buddhas Schoß
Wenn du dich innerlich oft unwohl, unruhig, disharmonisch fühlst, besorge dir vielleicht einmal eine Buddhastatue (ein Bild kann auch schon ausreichen) und meditiere eine gute Weile vor ihr. Du wirst bald eine wundersame Wirkung in dir verspüren. Die Unruhe ist verflogen, der Verstand ist stiller geworden, dein Herz hat sich vielleicht ein wenig geöffnet, du bist entspannter. Wie ist das passiert?
Keine Buddhastatue, ob aus Stein, aus Holz oder aus Metall, ist von einem Bildhauer willkürlich so gestaltet. Sie wurde nach einer komplexen, geometrischen Vorgabe angefertigt, die ein geübter Bildhauer natür-lich verinnerlicht hat und die genau diese harmonisierende Wirkung auf den Betrachter ausübt. Die Weisen des Ostens haben noch viele wunder-same, geheime Rezepte für uns auf Lager.
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Verdamme nichts, was du nicht von Grund auf kennst.
Glaube nichts, was du nicht selbst ausprobiert hast.
Tue das, was dir und deinem Gewissen guttut.
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Sich Regenerationszeit lassen nach einem medizinischen Eingriff
Ein künstlicher Eingriff von außen ins Innere des Körpers ist immer ein gewalt-samer Akt. Auch wenn er als lebensnotwendig erscheint, ändert das nichts an der Tatsache. Der Betroffene erlebt ihn bewusst oder unbewusst als trauma-tischen Einschnitt. Dieser bedarf einer Zeit der Heilung, der inneren Bewäl-tigung, der sehr unterschiedlich lang sein kann. Natürlich trägt auch die Freude über eine gelungene Operation, über die Befreiung von Beschwerden und Ängsten zur Heilung bei.
Ich habe persönlich noch keine Operation an mir erlebt. Doch alleine schon nach einer Magenspiegelung, die ich zur Kontrolle machen ließ, brauchte ich mehrere Tage, um meinen Magen wieder als normal zu erleben. Er rebellierte, er be-schwerte sich durch peristaltische Aktionen sehr bei mir. Ich hatte das Gefühl, als würde ein schmutziges Drainagerohr durch meinen Körper verlaufen, an dem ein Klemptner irgendwelche Arbeiten durchführt. Ich fühlte mich innerlich grau, ich war appetitlos, verletzt und ruhebedürftig. - Und das ist wirklich eine Kleingkeit gegenüber einem operativen Eingriff. Welche Spuren, dachte ich mir, muss der erst hinterlassen.
Beim Entstören von Operationsnarben konnte ich mehrfach heftige Reaktionen bei meinen Klienten erleben. Einige erlebten sich selbst in der konkreten Situation ihrer Operation wieder, sogar mit all den Schmerzen die ja eigentlich sediert waren. Der Körper speichert alle Eindrücke. Manchmal unmittelbar, manchmal später verbannt er sie ins Unterbewusstsein; aber damit sind sie ja nicht verschwunden, sondern können von hier aus unbemerkt ihre störende Wirkung auf den Betroffenen ausüben.
Ein bewusstes Bearbeiten, ja auch eine "Trauerzeit" um ein verlorenes Organ kann von unschätzbarer Bedeutung sein für den inneren Heilungsprozess. Jeder wird ganz individuell gefordert sein und sehr unterschiedlich mit seiner Geschichte umgehen. Und man darf nicht mit dem Verständnis seiner Umwelt rechnen. Für die allermeisten, die selbst diese Erfahrung nicht gemacht haben, wird es nicht nachvollziebar sein, was im anderen gerade geschieht.
Vielleicht braucht es manchmal ein ganzes Jahr. Doch sollte man diese Zeit nicht als Verlust, sondern als einen wertvollen Abschnitt in seinem Leben und als eine besondere Erfahrung und Chance betrachten, die einem tiefe Einsichten in sich selbst schenkt und damit erst ein psychisches Heilwerden ermöglicht - vielleicht sogar zu einem völligen Neubeginn im Leben ermutigt. Ein Tagebuch in dieser Zeit zu schreiben, ist ganz bestimmt eine wertvolle Hilfe, ein neutraler Ort, an dem man unzensiert seinen Emotionen Raum geben kann. - Mir hat es schon geholfen, diese kleine Kolumne zu schreiben. Aber wie gesagt, es war auch nur ein kleiner Eingriff.
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Mit dem Fluss fließen,
mit dem Morgen geboren werden,
mit der Nacht sterben,
Stern unter Sternen
in der Ewigkeit des Alls.
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Ahimsa – Gewaltlosigkeit üben
Wie ich selbst sind alle Wesen
Trennung, Krankheit, Alter
und dem Tod unterworfen.
Wie ich selbst wünschen alle Wesen
ein Dasein in Unversehrtheit,
Gesundheit, Wohlstand und Würde.
Wie mir selbst schenke ich allen Wesen
meine Achtsamkeit, mein Mitgefühl,
meine Liebe und meinen Dienst.
Ich halte Abstand von
Töten, Verletzen, Diebstahl, Betrug,
Lüge, harten Worten, Intoleranz, Begehren
und jeglichem negativen Denken.
Ich fördere täglich in mir
wohlwollende Gedanken, dienliches Handeln,
Anhaftungslosigkeit, Wunschlosigkeit
und bedingungsloses Vertrauen.
Ich ehre in jedem den Samen zur Meisterschaft.
Ich verneige mich vor der Reinheit jeder Seele.
Ich sitze zu den Füßen der Meister und Gerechten
und folge ihren Lehren mit Bedacht.
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Ahimsa, die Lehre der Gewaltlosigkeit und höchsten Achtung sich selbst gegenüber und allen Wesen der Welten, Menschen, Tieren, Pflanzen und Elementen, gilt als Basisorientierung für alle Menschen, die ein höheres Bewusstsein anstreben. Diese Lehre hat vier Kernaussagen:
1. Gewalt ist Töten, Verletzen, Diebstahl, Betrug,
Lüge, rohe Worte, Intoleranz, Begehren
und jegliches Denken, das negativen
Äußerungen und Handlungen zugrunde liegt.
2. Gewaltlosigkeit ist das Praktizieren von
Mitgefühl und Liebe sich selbst und der Existenz gegenüber
aus dem Wissen um die Vergänglichkeit allen Seins
und der Erkenntnis der höchsten Ordnung.
3. Der Weg zu Ahimsa ist
anhaftungsloses Beobachten, selbstloses Dienen,
Erkenntnis der Gleichwertigkeit aller Daseinsformen,
schrittweise Befreiung von negativen Gedanken,
verletzenden Worten und zerstörerrischen Handlungen,
Kultivierung liebevollen Denkens,
wohlwollenden Sprechens und förderlichen Handelns,
Entwicklung von Dankbarkeit, Geduld, Nachsicht und Humor,
Praktizieren von Meditation und Gebet,
Heiligung jedes Augenblicks, jeder Handlung, jedes Erlebens.
4. Das Ziel von Ahimsa ist
die Verkörperung von Friedfertigkeit, Respekt,
Weisheit und natürlicher Würde durch uns
als wahre Menschen und Erben dieser Erde.
Die freiwillige Abkehr von jeglicher grober und subtiler Form von Gewalt öffnet in dir einen weiten Raum für Gleichmut, Vertrauen und Frieden. Ahimsa setzt eine enorme Energie in dir frei, da sie dich in Einklang mit dem kreativen Potential des gesamten Universums bringt. Freundliche Gesinnung ist die alle Hindernisse überwindende Kraft, die selbst die Herzen von Steinen öffnet. Ahimsa bereitet deinen Geist auf die Erkenntnis des Höchsten vor.
Bevor du mit Ärger regierst bedenke: Die Welt ist das, was du selbst ausgesät hast. Säe Hass und du erntest Hass. Säe Liebe und du erntest Liebe. Kommt Hass auf dich zu, bleibe still und lasse den Hass vorüberziehen. Gib Liebe, auch wenn weiterhin Hass auf dich zukommt. Es sind noch die Antworten auf deine vergangenen Taten, die jedoch bald verhallen, wenn du standhaft Ahimsa praktizierst. Verdamme dich nicht, wenn es dir nicht immer gelingt. Beginne mutig von vorne. Übe täglich weiter.
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